Weltweit verkaufte RIM Smartphones (Blackberrys) seit 2007

Die Telefone des kanadischen Herstellers RIM (Research in Motion) wurden in den letzten Jahren immer beliebter. Das Unternehmen stellt die beliebten BlackBerry Smartphones her, was wohl der Grund für den kontinuierlichen Anstieg von verkauften Smartphones darstellt. Pro Jahr verkaufte das Unternehmen seit dem 2007 drei bis vier Millionen Telefone.

Der Erfolg von RIM

Das BlackBerry Telefon wurde in den letzten Jahren immer beliebter, seit dem Jahr 2001 ging der Absatz allerdings leicht zurück. Das Smartphone wurde 1999 vorgestellt. Mit diesem Gerät ist es möglich den E-Mail-Verkehr, von Unterwegs aus zu erledigen. Neben dem Telefon stellte RIM auch das BlackBerry Betriebssystem zur Verfügung, für das es eine eigene Vertriebsplattform für Apps gibt, den BlackBerry App World-Store, der im April 2009 eröffnet wurde.

Lagen die Zahlen im Jahr 2007 noch bei vier Millionen verkauften Smartphones, stiegen sie bis zum Jahr 2011 auf 14 Millionen an. Bis zum dritten Quartal eben dieses Jahres ging es aber steil bergab für den Hersteller. Die Verkaufszahlen konnten sich im letzten Quartal aber wieder halbwegs stabilisieren. Lange Zeit galt der Hersteller als führend auf dem Geschäftskundemarkt.

Das Krisenjahr 2011

Weltweit verkaufte RIM Smartphones seit dem 1. Quartal 2007

Weltweit verkaufte RIM Smartphones seit dem 1. Quartal 2007

Die Tatsache das der Umsatz an verkauften Smartphones im Jahr 2011 um 3 Millionen zurückging, zeigt wie sensibel die Kunden auf schlechte Nachrichten reagieren. Das letzte Jahr kann mit gutem Recht als ein Krisenjahr für RIM gelten und zwar aus mehreren Gründen.

Zunächst gab es eine umstrittene Zusammenarbeit des Unternehmens mit der kanadischen Polizei bei der Daten des Blackberry Messengerdienstes BBM weitergegeben wurden um Krawallmacher zu identifizieren. Dieser Vorgang wurde von der Organisation Reporter ohne Grenzen scharf kritisiert. Auch in anderen Ländern wurde auf de Konzern Druck ausgeübt. So verlangten die Behörden in Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten Einblick in den Datenverkehr der BlackBerry Benutzer.

In Großbritannien drohten die Behörden BBM abzuschalten, da die schweren Krawalle und die damit einhergehenden Plünderungen vorwiegend mithilfe dieses Dienstes abgesprochen worden seien. Dort hatte BlackBerry aber keine Daten an die Polizei weitergegeben. Dennoch mag die Androhung einer Überwachung oder einer Abschaltung des Messengerdienstes für Bedenken bei der Käuferschaft gesorgt haben.

Als seien diese Negativ-Schlagzeilen nicht genug, kam es im selben Jahr zu weiträumigen Störungen bei den verschiedenen BlackBerry Diensten. So konnten keine Mails empfangen oder verschickt werden und auch noch Tage später kam es zu Problemen. Betroffen davon waren Kunden weltweit. Diese Meldungen von anhaltenden Störungen waren sicher auch nicht gerade verkaufsfördernd.

Anhaltende Probleme

Trotz der anhaltenden Kritik an der Informationspolitik des Hersteller und den Störungen des Netzes, konnten sich die Verkaufszahlen im letzten Quartal des Jahres 2011 wieder etwas stabilisieren. Die BlackBerry Smartphones erfreuen sich zwar weiterhin großer Beliebtheit, dennoch musste das Unternehmen Verluste hinnehmen und verlor an Boden gegenüber anderen Herstellern wie etwa Apple. Die Krise für das Unternehmen ist noch längst nicht ausgestanden.

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