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Vodafone VPA IV: Smartphone der außergewöhnlichen Sorte


Wir werden uns in der heutigen Ausgabe mit einem ganz besonderen Smartphone einmal etwas näher beschäftigen. Es handelt sich dabei um ein Twist-and-Flip Handy. Das VPA IV von Vodafone läst sich wie ein kleiner Laptop öffnen und erinnert in seinem Aussehen an eine kleinere Ausgabe der neusten Netbookgeneration.

Es sieht in seiner silbernen Farbe sehr stylisch aus, was der kleine Minirechner wirklich kann verrät unser folgender Test.

Das Handy von Vodafone hat die untypischen Maße von 125 x 72 x 19 mm. Dadurch wird schon deutlich, dass es sich hier um ein besonderes Gerät handeln muss. Nicht ganz so normal ist auch der Wert des Gewichts. Hier bewegt sich Vodafone mit dem VPA IV und satten 210 Gramm stark an der zumutbaren Grenze für ein mobiles Gerät.

Das Smartphone ist bereits auf dem Markt erschienen und sorgte bei seiner Erstveröffentlichung für reichlich Furore. Für das Betriebssystem sorgt hier Microsoft Windows CE und als Plattform dient Windows Mobile.

Als Netzstandards sorgen GSM1800, GSM1900 und GSM900. Für die UMTS-Unterstützung sorgt W-CDMA (UMTS).

Der Akku des VPA IV ist relativ leistungsstark. Der Li-Polymer-Akku besitzt eine maximale Leistung von 1490 mAh. Damit schafft er eine maximale Bereitschaftszeit von 168 Stunden und eine maximale Sprechzeit von 180 Minuten. Damit liegt das Gerät in einer normalen Leistungsdichte der anderen Smartphones.

Kommen wir nun jedoch zu den Details des Displays. Hier bekommen sie einen LCD-TFT-Bildschirm mit einer maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixel. Auf dem großen Display lassen sich so höchstens 65.536 Farben darstellen.

Natürlich kann das VPA IV auch mit einer leistungsstarken Kamera dienen. Sie befindet sich auf der Rückseite des Gerätes. Sie schafft in der Darstellung 1024 x 864 Pixel. Für ein Smartphone recht akzeptabel, aber nicht herausragend. Leider kann die Kamera keinen weiteren unterstützenden Maßnahmen wie Blitz, Kameraabdeckung, Zoom und Autofokus liefern.

Der interne Speicher des Handys ist mit 128 MB relativ klein. Dieser kann aber bei Bedarf glücklicherweise per MMC und SD-Cards problemlos erweitert werden.

Für den leistungsstarken Prozessor ist ein 520 MHz XScale verantwortlich. Damit verwackelt keine Ausführung und die Übergänge auch zu laufenden Programmen ist recht flüssig.

Für die weltweite Navigation können sie optional GPS dazubuchen, es ist also nicht in der Ausgangsausgabe des VPA IV mit von Vodafone integriert worden. Geotagging ist leider nicht mit an Bord.

Für die multimediale Bereicherung sorgt ein integrierter MP3-Player der alle gängigen Formate beherrscht. Vodafone verzichtet allerdings auf ein UKW-Radio, welches doch ab und zu für ein wenig mehr Abwechslung gesorgt hätte.

Kommen wir abschließend noch zu der Konnektivität mit dem mobilen Internet. Hier kann das VPA IV nicht wirklich durchweg überzeugen. Als Standards sind GPRS, EDGE und WLAN mit dabei. Auf HSCSD, HSDPA und HSUPA verzichtet Vodafone komplett. Immerhin ist mit der WLAN-Verbindung doch in den meisten Gegenden etwas anzufangen. Für die Verbindung mit weiteren externen Geräten besitzt das Handy eine Bluetooth-Verbindung. Die maximale Reichweite beträgt hier 10 Meter.

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