Dieses Handy sieht von vorn herein nicht wirklich ansprechend aus. Es besitzt die Farben dunkelgrau und silbergrau und ist damit vielleicht nicht gerade eine Augenweide für jedermann. Das Vodafonehandy ist jedoch auch nicht hauptsächlich als stylischer Leckerbissen entwickelt worden, sondern viel mehr um Menschen zu helfen, die sich eben noch nicht so ganz mit dem Komplex „Handy“ auskennen.
Die Rede ist im ganzen vom Vodafone 710. Natürlich ist das kein Name, den man auf große Plakate an Häuserwände hängen würde, aber das ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Hersteller gewesen.
Viel mehr sind ja hier die Grundfunktionen gemeint, die deutlich und leicht verständlich anwendbar sind.
Zuerst jedoch zu der Abmessung des 710. Es besitzt die Maße 91 x 46 x 24 mm und hinzu ein Gewicht von knapp 100 g, es sind genau 99 Gramm. Der Strahlungswert, der angibt, wie viel Strahlung solch ein Handy abgibt, liegt bei 0,66 und ist damit im mittleren Bereich bis hin zum guten Bereich.
Das Betriebssystem ist eine Eigenentwicklung und ebenfalls wurde auch die Plattform als eine Eigenentwicklung herausgebracht. Bezüglich des Netzes gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten, bzw. folgende Netzstandards: GSM1800, GSM1900, GSM900 und W-CDMA, sprich UMTS.
Auch wurde beim Akku auf eine recht gute Qualität geachtet. Somit ergibt sich eine maximale Bereitschaftszeit von 300 Stunden und eine maximale Sprechzeit von 210 Minuten. Für ein Einsteigerhandy sind das auf jeden Fall sehr gelungene und akzeptable Werte.
Weiter geht es mit der Hardware. Das LCD-TFT Display besitzt eine Auflösung von 176 x 220 Pixel und außerdem bringt es 262.144 Farben mit. Hinzu kommt auch ein Außendisplay, da es sich wie noch gar nicht erwähnt um ein Folderhandy handelt. Das Außendisplay besitzt also noch mal 2 Farben.
Damit wir bei der Zahl 2 gleich bleiben: kommen wir doch zu den Kameras. Da werden uns übberaschender Weise auch 2 Kameras präsentiert. Die Hintere verfügt über eine Auflösung von 1240 x 960 Pixel, über einen 8-fach digitalen Zoom und sogar über einen Blitz. Da ist es sogar einigen Neuerscheinungen voraus, die immer noch keinen Blitz mitbringen.
Der Speicher liegt bei 16 MB und kann per mini-SD noch erweitert werden. Natürlich kann es mit Einstellungen wie GPS oder Geotagging sowie mit 3D-Engine oder einem Radio nicht dienen. Dafür ist es einfach nicht ausgelegt und man kann von Glück sprechen, dass es wenigstens einen MP3-Player gibt.
Zum Schluss noch einen Blick auf die Internetverfügbarkeit: und da sehen wir nur GPRS, das zur Verfügung steht. Bluetooth und ein internes Modem sowie ein Datenkabel werden schließlich noch mitgeliefert.
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