Das Vodafone VPA III

15. Oktober 2009

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Wir wollen ihnen in unseren Tests auch einmal eine Reihe von Geräten vorstellen, die in ihrer Produktion längst eingestellt wurden, aber dennoch für Wirbel gesorgt haben. Eines dieser Handys ist das VPA III von Vodafone. Es ist zu seiner Zeit als Smartphone auf den Markt gekommen und wurde als Slider vorgestellt.

Es sieht sehr unhandlich aus, welches sich auch in den Maßen mit 125×71.6×18.7mm niederschlägt. Ganz besonders zeigt sich dies in dem Gewicht von 212 Gramm. Das sind Werte die selbst von den bisher schwersten Handys nicht erreicht worden.

Zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung musste man für das Gerät satte 999 Euro auf den Tisch legen, natürlich ohne Vertrag. Für das Betriebssystem sorgt Microsoft Windows CE und die Plattform kommt von Windows Smartphone OS2003.

Für die Netzstandards sorgen GSM1800, 1900, 850 und GSM900.

Doch für das ältere Modell war der damalige Akku wirklich nicht von schlechten Eltern. Der Akku hatte eine Leistung von 1490 mAh. Damit brachte er es auf eine maximale Bereitschaftszeit von 200 Stunden und eine maximale Sprechzeit von 300 Minuten.

Doch kommen wir nun erst einmal zum Display des Smartphones VPA III. Es handelt sich dabei um einen LCD-TFT-Bildschirm mit einer maximalen Auflösung von 320 x 240 Pixel. Somit kann das große Display 65.536 Farben darauf ohne jegliche Probleme darstellen. Leider wurde vom Hersteller keine genauen Angaben zur Displaydiagonale gegeben, doch die Fotos aus dem Netz zeigen eine große Fläche mit mindestens 3-3,5 Zoll.

Für ein Smartphone aus vergangenen Tagen gehörte es natürlich auch schon zum guten Ruf, eine schicke Kamera mit integriert zu haben. Sie befindet sich auf der Rückseite des VPA III von Vodafone und schafft es dabei auf eine maximale Auflösung von 640 x 480 Pixel. Damit wurden zwar keine Wunderdinge in Sachen Fotos erreicht, doch viele Urlaubserlebnisse konnte so natürlich bestens festgehalten werden.

Die Kamera erhielt noch Unterstützung durch einen Kameraspiegel und einen 2 fachen Zoomfaktor.

Für den internen Speicher sorgten 128 MB die, verglichen mit anderen Smartphones dieser Zeit, wirklich fortschrittlich waren. Dennoch hatte man die Möglichkeit den Speicher per Karte erweitern zu können. In diesem Fall handelte es sich um die Formate MMC und SD-Cards.

Das Gerät kam übrigens nur in den Farben Silber auf den Markt und hatte für die Unterhaltung noch verhältnismäßig wenig zu bieten. Ein Radio war beispielsweise noch nicht mit dabei, jedoch befand sich ein MP3-Player mit an Bord.

Die Bedienung und die Menüsteuerung gelang hier per QWERTZ-Tastatur und dem 5-Wege Nav-Key. Der berührungsempfindliche Bildschirm konnte zudem noch per Stylus und Fingerdruck bedient werden.

Für den Office-Bereich war das VPA III schon damals bestens gerüstet. Mit Excel, PowerPoint, Word und PDF konnten alle wichtigen Betrachtungsprogramme für die Office-Formate ihren Weg auf das Gerät finden. Dies war ein weitere wichtiger Schritt hin zum perfekten Arbeitsunterstützer und Handlanger für unterwegs.

Man kann sich bereits denken, wie es mit der Handhabe für das mobile Internet bestellt war. Außer GPRS und WLAN waren viele Datenübermittler noch Zukunftsmusik. Weder EDGE, HSDPA und HSUPA befanden sich als Standards auf dem VPA III. Wenigstens Bluetooth, mit einer Reichweite von 10 Metern, stand ihnen schon zur Verfügung.

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