Das Alcatel Elle N3

8. Oktober 2009

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Schon eine ganze Zeit lang haben wir nicht mehr über Handys der Firma Alcatel berichtet. Jedoch bietet die Marke eine ganze Reihe von ansehnlichen Produkten, die auf dem Handymarkt weiterhin sehr gefragt sind. In der heutigen Ausgabe beschäftigen wir uns daher einmal etwas näher mit dem Elle N3.

Das Elle N3 von Alcatel ist ein Lifestyle-Gerät, welches vom Hersteller als Slider-Handy auf den Markt gekommen ist. Die Abmessungen betragen 95 x 50 x 16,7 mm. Diese geringen Werte werden in aller erster Linie durch die verschiebbare Tastatur erreicht. Trotz der geringen Größe bringt es das N3 auf ein beachtliches Gewicht von 99 Gramm, hier hätten sich noch die ein oder anderen Einsparungen drin sein können.

Alcatel verlässt sich bei dem Betriebssystem und der Plattform auf die eigenen Leute und schafft bei beiden eine Eigenproduktion für das Elle N3.

Die Netzstandards wurden ebenfalls manifestiert, denn mit GSM1800, GSM1900 und GSM900 werden viele Bereiche sicher von Alcatel abgedeckt.

Das Elle N3 verfügt weder über Push-To-Talk, noch über einen so genannten Flugzeugmodus.

Von der Akkuleistung waren wir jedoch sehr positiv überrascht worden. Der Li-Ionen-Akku schafft hier nämlich eine maximale Bereitschaftszeit von 300 Stunden und eine maximale Sprechzeit von 300 Minuten. Die Zeiten und Werte sind für ein Gerät dieser Klasse doch sehr ansehnlich und lassen sich locker mit denen der Konkurrenz vergleichen.

Das N3 besitzt, im Gegensatz zu manch anderen Handys, ein recht kleines Display. Der LCD-TFT-Bildschirm kommt auf eine maximale Auflösung von 176 x 220 Pixel. Somit kann das Display maximal auch stolze 262.144 Farben präsentieren. Das Elle N3 von Alcatel besitzt kein zweites Außendisplay und auch das vordere Display ist in diesem Fall nicht transflektiv.

Für ein ordentliches Handy ist eine starke Kamera in der heutigen Zeit Grundvoraussetzung um überhaupt in die engere Auswahl beim Einkauf der Kunden zu geraten. Auch das N3 präsentiert ein passable Kamera. Sie bringt es auf eine maximale Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten und steht damit keineswegs im Abseits. Mit ihr lassen sich nicht nur Schnappschüsse erzielen, auch Fotos für das Familienalbum sind problemlos möglich. Leider erfährt die Kamera keine Unterstützung durch einen LED-Blitz oder einen Kameraspiegel.

Die bisherigen Werte ließen auf ein ordentliches Handy deuten, doch der Speicher und dessen Kapazitätsbetrachtung konnte hier nun wirklich nicht überzeugen und trübt den doch positiven Gesamteindruck. Mit gerade einmal 12 MB will Alcatel die Kunden entlassen. Hier ergibt sich nur noch die logische Konsequenz das Gerät per Speicherkarte (hier MicroSD) sofort zu erweitern.

Der Hersteller konnte keinen endgültigen Preis nennen, nur die Farben in Weiß, Grün, Orange, Rot und Violett wurden schon bekannt gegeben.

Für den mobilen Einsatz des Internets konnte sich Alcatel mit dem Elle N3 auch nicht wirklich durchsetzen. Mit GPRS stehen nicht all zu viel Möglichkeiten zur Wahl. Die Standards EDGE, WLAN, HSCSD, HSUPA und HSDPA stehen ihnen zum Surfen im Netz unterwegs leider nicht zur Verfügung.

Für den Alltag ist es durchaus ein gelungenes Gerät, doch für mehr fehlt dem Elle N3 von Alcatel einfach die technische Grundlage.

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