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Das Sony Ericsson Yari


In unserem heutigen Testbericht werden wir einmal das neue Yari von Sony Ericsson unter die Lupe nehmen. Es kommt aus der gleichen Reihe wie das Satio und das Aino. Beim Yari handelt es sich um das günstigste Modell aus der neuen Edition von Sony Ericsson. Der aktuelle Preis beträgt ca. 200 Euro und ist wirklich auch ohne Vertragsbindung recht erschwinglich. Für diesen Preis hat in der Welt der Handys schon schlechtere Geräte vor der Nase gehabt.

Die Vorderseite wird angeführt vom Display, mit einer Größe von 2,4 Zoll. Hier schafft der Bildschirm eine maximale Auflösung von 240 x 320 Pixel.
Der Lieferumfang ist eigentlich nicht weiter erwähnenswert, bis auf den mitgelieferten Ständer/Halter für das Yari. Das hat einen ganz bestimmten Grund, denn das Gerät ist in der Lage Spiele darzustellen, die nur über Gesten gesteuert werden, so dass man beide Hände benötigt, um die verschiedenen Spiele ansteuern zu können. Beispielsweise gibt es auf dem Yari ein Tennisspiel, welches über die eingebaute Kamera auf der Vorderseite mittels reiner Gestensteuerung bedient wird. Es sind aber auch Spiele per Gestensteuerung möglich. Zum Beispiel befindet sich noch Bowling auf dem Handy, ein Spiel in dem sie das Handy schwingen müssen, um einen Wurf ausführen zu können.
Der Ständer macht außerdem Sinn, wenn man sich Videos anschauen möchte. Allerdings kann man auf diesem kleinen Display nicht all zu lange auf den Bildschirm starren.

Die gesamte Verarbeitung des Handys ist trotz des verwendeten Kunststoffes nicht so schlecht und kann sich durchaus mit anderen Geräten messen. Das Gerät wird als Slider vertrieben. Die Tastatur sitzt relativ fest und ruckelt nur geringfügig. Der Akkudeckel auf der Rückseite ist sehr dünn, dafür aber gummiert und liegt dadurch sehr gut in der Hand.

Kommen wir aber nun zur weiteren Ausstattung. Auf der Rückseite sieht man noch eine 5 Megapixelkamera mit einer Beleuchtungs-LED. Hiermit werden Objekte in einem Abstand von bis zu einem Meter gut ausgeleuchtet. Die Kamera besitzt relativ gute Qualität und reicht für schnelle Schnappschüsse völlig aus, Urlaubsbilder sollte man darüber nicht unbedingt entwickeln lassen.
Daneben sieht man noch einen kleinen Lautsprecher sitzen, der einen unerwartet kräftigen Sound aus der Box drückt. An der linken Seite erkennt man den Sony Ericsson typischen Fastport-Anschluss zum Laden und synchronisieren des Handys. Auch das mitgelieferte Headset kann ebenfalls daran angeschlossen werden, ist aber in diesem Fall wirklich nur von minderer Qualität. Leider ist auch kein Adapter für ein 3,5 mm Headset mit im Lieferumfang, diesen muss man sich erst direkt aus dem Zubehör von Sony Ericsson besorgen.
Weitere Elemente liegen auf der rechten Seite. Hier sitzt der Eingang für die Speicherkarten (MicroSD-Karten). Hier können sie Karten mit bis zu 16 GB verwenden und eine 1GB große Karte wird von Sony Ericsson sogar mitgeliefert.
Darunter sitzt die Laut/Leise Wippe, die vom Hersteller etwas im Gehäuse versenkt worden ist.
Zu guter Letzt sitzt ganz unten auf der rechten Seite der wichtige Kamera-Button.
Die Vorderseite hat neben dem Display auch noch das darunterliegende Navigationsrad zu bieten, über das sehr viele Funktionen gesteuert werden können. Daneben sitzen noch die beiden Tasten für die Gesprächsführung, die hier leider nicht farblich von einander abgehoben wurden. Unter dem Navigationsrad befindet sich noch eine Activity-Taste, mit der alle wichtige Shortcuts aufgerufen werden können.
Wenn man das Display nach oben schiebt hat man eine folienartige Tastatur. Also in unseren Augen ist die Tastatur nur bedingt geeignet, um wirklich längerfristig gut mit ihr arbeiten zu können. Der Druckpunkt für jede einzelne Taste ist praktisch nicht vorhanden, es gelingt einem nicht die Nachrichten fehlerfrei zu tippen, wenn man versucht diese „blind“ zu verfassen.
Dafür ist der Nav-Key unter dem Display umso besser, hiermit lässt sich wirklich sehr einfach durch die einzelnen Menüpunkte navigieren.

Der Internet-Browser arbeitet mit UMTS, hier also mit HSDPA und das geht in der Regel eigentlich relativ fix. Auf dem kleinen Display ist das längere Surfen doch recht anstrengend, zum Glück kann man die Inhalte auch über den Quermodus laufen lassen, was die ganze Sache dann doch ein wenig entspannter werden lässt.
Unter dem Menüpunkt „ Entertainment“ versteckt sich unter anderem auch das UKW Radio mit RDS Funktion, eine TrackID-Funktion mit der man Songs aus dem MP3-Player immer online identifizieren kann, wenn einem der Name des Liedes nicht bekannt ist. Der Musikplayer kann alle Tracks uns Alben nach mehreren Möglichkeiten sortieren, fast alles ist hier denkbar. Auch die Equalizer Funktion ist auch sehr nützlich. Wirklich gut ist auch der Sound des Gerätes, die Box auf der Rückseite übersteuert nicht ein bisschen.

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