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Das Sony Ericsson Satio – Megastarke Kamera und gute Bedienung


In der heutigen Präsentation dreht sich alles um das neue Handy von Sony Ericsson, dass Satio. Hierbei handelt es sich um das neue Flagschiff der Schweden, welches mit Symbian OS betrieben wird und zwar hier in der 5th Edition Series. Das trifft auch für das Nokia N97 zu, im Gegensatz dazu hat sich Sony Ericsson aber noch weiterhin Gedanken gemacht und hat auch eigene Startbildschirme programmiert, die später in diesem kleinen Testbericht noch ihre Berücksichtigungen finden werden.

Das Gerät selber gibt es in insgesamt drei Farbkombinationen. In Bourdaux, schwarz und weiß. Bei der Verarbeitung kann man selbst nicht meckern, obwohl das Handy zu 99% aus Kunststoff besteht. Der ein oder andere hatte daraufhin bemerkt, dass das Gerät selber dadurch etwas billig wirken würde, was aber völliger Blödsinn ist. Das Satio ist für sein doch eher wuchtigeres Auftreten erstaunlich leicht und wiegt nur 126 Gramm. Zugegeben es gibt leichtere Modelle, doch für die verbaute Technik ist dieser Wert allemal akzeptabel.
Beim Satio handelt es sich um ein Modell aus der Ultimate Entertainment Edition von Sony Ericsson. Da wäre daneben noch das Aino und das Yari. Das Handy ist von den drei vorgestellten Typen das teuerste Gerät und somit nicht gerade günstig.

Das Satio verfügt über keine echte Tastatur mehr, alles wird nur noch über eine virtuelle Tastatur gesteuert, sprich ein waschechter Touchscreen. Die Abmessungen des Handys sind auf den ersten Blick relativ groß, aber rein technisch gesehen ist es dies überhaupt nicht so groß, denn mit 112 x 55 x 13 mm ist alles im normalen und nicht im übergroßen Bereich.
Die Kamera ist auf der Rückseite angebracht und ragt leider etwas hinaus, dadurch ist die dickste Stelle dann auch mit 17 mm nicht mehr ganz so dünn und das Handling insgesamt wird ein wenig eingeschränkt. Aber die Kamera an sich ist ein wahres Prachtstück mit wahnsinnigen 12,1 Megapixeln. Das ist bisher der beste Wert, den eine Handykamera vorweisen konnte. Die Linse selber ist hinter einer Schutzkappe versteckt. Ausgestattet ist die Kamera mit Autofokus, Makromodus und Xenon-LED. Damit können Objekte in einer Entfernung von 2-2,5 Metern locker ausgeleuchtet werden. Die Kamera macht hervorragende Bilder, man sollte sie aber immer noch nicht mit echten Kameras, sprich Digitalkameras, und deren Bilder vergleichen.
Bei der Verarbeitung wurde trotz des verwendeten Kunststoffs auf eine hochwertige Anfertigung viel Wert gelegt. Unter dem Akkudeckel befindet sich neben dem Akku auch noch der SIM-Kartenhalter, den man sogar herausziehen kann. Die Speicherkarte befindet sich an der linken Außenseite, daneben sitzt außerdem noch der Fast-Port Anschluss. Leider lässt sich am Satio selbst kein 3,5 mm Klinkenstecker anbringen, um mit den eigenen Headsets Musik genießen zu können. Darüber liegt die Taste zum Sperren des Handys. Auf der oberen Seite befindet sich noch ganz klassisch der Button für das Ein- bzw. Ausschalten des Mobilfunkgerätes. Auch unter dem Display wurde mit Tasten sehr sorgfältig umgegangen, denn hier sind nur die beiden Tasten für die Gesprächsführung und eine Menü-Taste. Auf der rechten Seite sieht man die Laut/Leise Wippe, welche auch gleich für den Digitalzoom verwendet werden kann. Daneben ist eine Taste angebracht worden, über die man direkt aufgenommene Filme starten kann und sicherlich hat das Satio auch eine komplette Multimedia-Taste. Für das Auslösen der Kamera ist eine etwas größere Taste verbaut worden, denn die 12,1 Megapixel starke Kamera wird sicherlich des Öfteren genutzt werden. Leider dauert, wie schon beim Aino, das Speichern eines Bildes relativ lange, hier ungefähr 3-4 Sekunden. Im mobilen Bereich ist dies fast eine halbe Ewigkeit. Der Screen ist sehr groß und löst mit 360 x 640 Pixeln auf und kann 16 Millionen Farben darstellen.
In der Menüführung selbst hat Sony Ericsson, wie bereits oben erwähnt, ein paar neue Screens mit integriert. Darüber werden verschiedene Reiter an der oberen Displayseite eingebaut, die man beliebig belegen kann und somit beispielsweise die Kontakte immer schnell griffbereit hat. Insgesamt kann man 5 Reiter frei belegen. Das Gerät von der Bedienungsgeschwindigkeit nicht ganz so schnell, wie man es sich gerne wünschen würde.
Der MP3-Player ist im Klang durchaus ausreichend und dient auch in größeren Räumen als Beschallungsmöglichkeit. Der Player ist auch in der Lage Coverarts mit zu jedem Album oder Song mit anzuzeigen.

Das Gerät verfügt auch über GPS und WLAN. Somit reicht es für eine normale Fußgängernavigation aus, auf dem Land wird es aber sicher schwieriger, obwohl eine Navigationssoftware mit an Bord ist. Die virtuelle Tastatur funktioniert auch im Quermodus. Gerade beim Surfen lassen sich so die Eingaben sehr viel einfacher tätigen.

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