Sehr berührend: Das Samsung Pixon12

24. August 2009

in Samsung

Für anspruchsvolle Fotografen sind Kamerahandys nach wie vor ein schwieriger Fall. Man findet im Handel kaum mehr ein Mobiltelefon, das keine Funktion beinhaltet. Und ein Mangel an Interesse seitens der Kundschaft existiert offensichtlich auch nicht. Aber nur selten funktionieren Kameramodule in Handys so gut, dass man ihre Ergebnisse mit denen von ordentlichen Digitalkameras vergleichen kann. Gelegentlich allerdings erheben sich Handymodelle aus der Masse, die auch bei eingefleischten Digitalkamerafreunden echte Neugier wecken.

Eines dieser vielversprechenden Handys ist das Pixon12 M8910 von Samsung.
selbst abgeklärte Kenner entdecken im Datenblatt dieses Examen zwei besondere Ausstattungsmerkmale: ein Kameramodul mit opulenten Auflösung von 12 Megapixel für sowie den 3,1 Zoll großen Touchscreen mit einer außergewöhnlichen Anzeigequalität.

Diese Ausstattungsdetails sehen nicht nur für sich selbst beeindruckend aus. Die Kombination der beiden führt zu Folgeerscheinungen insbesondere im Bereich der Steuerung des Kameramoduls, die sogar bei manchem Spiegelreflexbesitzer Neid hervorrufen dürften.
Dreistellige Millionenbeträge von Pixel in Fotos ist man bei Digitalkameras mittlerweile gewohnt, doch vielen Handyherstellern ist es bislang nicht gelungen, einen vergleichbaren hochauflösendes Kameramodul zu entwickeln.
Für die Branchenriesen Samsung allerdings war das offensichtlich eine leichte Übung: wer das Pixon12 M8910 mit maximaler Auflösung nutzt, kann sich über Digitalfotos freuen, die problemlos bis in Postergröße auf Papier gedruckt werden können.
Auch Ausschnittsvergrößerungen lassen sich in vernünftigen Formaten anfertigen, ohne das Bilddetails die geopfert werden müssten. Trotz der beachtlichen Datenmengen, die bei einer solchen Auflösung bewegt werden müssen soll das Handy keine 2 s benötigen, um das Bild fix und fertig im Speicher zu hinterlegen.
Im Vergleich zu Profi-SLR-Kameras mag das noch etwas träge erscheinen, aber wer öfters Fotos mit herkömmlichen Fotohandys schießt, dem wird das neue Samsung-Handy unvergleichlich flott vorkommen.

Und wer gerne Videos produziert, wird angesichts einer Auflösung von 720 x 480 Pixel zur Präsentation gern auf einem großformatigen Fernseher zurückgreifen. Alle Auflösungsrekorde erweisen sich schnell als sinnlos wenn dem Bildsensor kein vernünftiges Objektiv voran steht. Samsungs Lösungsansatz beinhaltet eine Optik deren Brennweite umgerechnet ins Kleinbildformat circa 28 mm entspricht. Damit trägt der Hersteller dem Wunsch vieler Fotografen Rechnung, Weitwinkelfotos schießen zu können. Besonders eignet sich dieser Brennweite für Architektur- und Landschaftsfotos sowie für Porträtbilder größerer Menschengruppen.
Dass es sich bei dem Objektiv um eine Lösung mit Autofokus handelt, ist mittlerweile selbstverständlich. Worauf die Kamera allerdings scharf stellt, muss der Fotograf nicht unbedingt der Elektronik überlassen.
An dieser Stelle kommt der brillante AMOLED-Touchscreen des Pixon12 M8910 zum Einsatz. Durch seine Berührungsempfindlichkeit kann man nicht nur sehr intuitiv durch die Menüs navigieren, sondern der Kamera mit aktiviertem „Touch-AF“ exakt vorgegeben, worauf sie passieren soll.
Man muss also nicht, wie bei Kameras üblich, den umständlichen Weg über eine Umschaltung auf Spot-AF und die Zentrierung des Motivs gehen, sondern einfach den Teil des Bildausschnitts mit der Fingerspitze auf dem Display an, auf den sich das Kameramodul bei der Scharfstellung konzentrieren soll. Und das funktioniert nicht etwa nur bei statischen Motiven. Vorteil der ganzen Technik ist, dass sie im Gegensatz zu normalen TFT-Displays nicht auf eine Hintergrundbeleuchtung angewiesen ist.

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