In der heutigen Präsentation dreht sich alles um das Samsung S7220. Es kommt aus der Ultra-Baureihe und sieht auf den ersten Blick recht schick aus.
Das Gerät ist nur 12 mm dick und ist im Barrentype-Stil gebaut worden. Von der Ausstattung her muss es sich keineswegs hinter anderen Handys verstecken, der Nachteil daran ist allerdings, dass es sich dabei um ein selbstentwickeltes Betriebssystem handelt, sprich man kann auf diesem Gerät nur Java-Produkte installieren und verwenden.
Kommen wir nun aber erst einmal zu der Ausstattung des Handys. Auf der Rückseite sehen wir eine Kamera mit 5 Megapixel mit Autofokus und Beleuchtungs-LED, diese reicht durchaus aus, um Objekte in einer Entfernung von knapp 2 Metern optimal ausleuchten zu können. Die Kamera selber verfügt über die Samsung typischen Feinheiten, wie Lächelerkennung und Gesichtserkennung und macht auch sonst einen sehr hochwertigen Eindruck.
Beim S7220 ist auch ein GPS-Modul mit integriert worden, in der ersten Linie dient es dem Geotagging und in zweiter Linie kann ich über Google Maps auch eine Art Fußgängernavigation nutzen, das Programm ist bereits hier vorinstalliert. Wie bereits oben erwähnt verhindert das hauseigene Betriebssystem das Installieren von nützlicher Software, wie beispielsweise Navigationssoftware von TomTom oder Route 66.
Leider verfügt es über keinen 3,5 mm Headsetanschluss, sondern über die Eigenlösung von Samsung. Gott sei Dank wird ein entsprechender Adapter mitgeliefert.
Für die Speichererweiterung nutzen sie bitte 8-16 GB microSD-Speicherkarten, diese stellen das S7220 vor keinerlei Probleme.
Die Inhalte werden auf dem 2,2 Zoll großen Display dargestellt. Die verwendete Technik ist besonders stromsparend und dürfte sich positiv auf die Lebensdauer des Akkus auswirken. Samsung typisch kann man das Handy seinen eigenen optischen Gepflogenheiten sehr leicht anpassen.
Das Menü ist relativ bunt, aber dennoch gut strukturiert. Wem das nicht genügt, der kann das Menü auch durch bestimmte Themen einfarbig gestalten.
Die Anwendungen unterscheiden sich in den Hauptfunktionen jetzt nicht sonderlich von anderen Geräten dieser Klasse. Neben den üblichen Anruflisten (sehr detailliert) und den Kontakten (mit Bildhinterlegung) sind keine großen Überraschungen integriert worden.
Der Musikplayer verfügt über eine Musikerkennung, sprich man kann einen MP3-Song abspielen und wenn mir der Titel unbekannt ist kann man über das Internet herausfinden lassen, um welchen Interpreten es sich gerade handelt. Der Player selbst ist sehr solide aufgebaut. Man ist in der Lage sich die Songs nach seinen eigenen Kriterien ordnen zu können (Interpreten, Alben, Genres etc.). Der Sound ist über das Headset hervorragend, sehr ausgeglichen und nicht zu sehr auf die Höhen fixiert. Der Player kann während der weiteren Arbeit mit dem S7220 locker im Hintergrund verschwinden und weiterlaufen. Auf dem Standby Screen sieht man jetzt trotzdem immer noch den aktuell laufenden Song und ist in der Lage diesen auch einfach wieder abzustellen.
Weitere Multimedia-Anwendungen verbergen sich hinter dem Menüpunkt „Anwendungen“. Hier sieht man dann auch das integrierte Radio mit RDS Funktion. Daneben steht ihnen noch ein Bildbearbeitungsprogramm zur Verfügung, abgespeicherte Bilder können somit also noch leicht verändert werden. Das Gleiche gilt allerdings auch für selbstgedrehte Videos.
Zu den weiteren Funktionen: Der Browser kommt hier von Netfront, dieser ist nicht sonderlich gut und auch nicht sonderlich schnell. Allerdings muss man auch dazusagen, dass es sich auf einem 2,2 Zoll großen Display einfach auch nicht so gut surfen lässt.
Emails und SMS/MMS lassen sich sehr leicht verschicken und bei den Emails kann auch POP und iMap genutzt werden. Das Samsung S7220 ist durchaus in der Lage MP4-Videos abzuspielen, allerdings dürfen diese maximal mit 240 x 320 Pixel codiert sein, alle anderen Videos, die beispielsweise für das iPhone oder ähnlich Geräte codiert wurden, spielt das S7220 natürlich dann nicht mehr ab.
Der Organizerbereich ist Samsung typisch recht einfach strukturiert. Ein Nachteil des Kalenders: Man hat nur 100 mögliche Termine und dies für das gesamte Jahr. Sind diese Termine voll kann man keinen weiteren Termin mehr abspeichern.
Videos nimmt das S7220 maximal in einer QVGA-Qualität auf, sprich 320 x 240 Pixel, dann aber durchaus sehr flüssig. Eine Funktion die bei Samsung neu ist, ist das eigene Menü. Hier hat man nun Zugriff auf seine jeweiligen Lieblingsfunktionen. Das ist sehr hilfreich, da gerade die neuen Mobiltelefone immer komplexere Anwendungen anbieten und somit das Nützliche separat auf einem Profil gespeichert werden kann. Optisch ist das aber nicht ´sonderlich eindrucksvoll, aber das steht bei dieser Funktion ja auch nicht im Mittelpunkt.
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