Das Samsung M8800 Pixon – Ein Handy mit Fokus auf die 8 MP Kamera

15. April 2010

in Samsung

Für den neusten Handytest haben wir uns ein Modell von Samsung herausgesucht, dass M8800 Pixon wird demnach heute im Mittelpunkt stehen. Nach dem Vorgänger Innoved ist dies bereits das 2. Handy von Samsung, welches über eine 8 Megapixelkamera verfügt.

Die Abmessungen des Gerätes betragen 118 x 55 x 14 mm und zeigen uns, dass man eine hochwertige Kamera auch in ein relativ kleines Gerät unterbringen kann. Die Rückseite des Handys wird in erster Linie von dem Akkudeckel, der aus Metall ist, dominiert. Darauf sitzt auch das große Objektiv welches hier nicht von einen der Marktführer kommt, aber wie sich später noch zeigen wird braucht es sich dennoch nicht in der Qualität der Fotos hinter diesen Marktführern verstecken. Über dem Ojektiv sitzt noch ein Blitz, der Objekte in einer Entfernung von bis zu 3 Metern perfekt ausleuchtet.

Die Vorderseite wird vom 3,2 Zoll Display dominiert, welches mit einer Auflösung von 240 x 400 Pixel auf sich aufmerksam macht. Unter dem Display sehen sie auch gleich die drei Schnelltasten. Zwei davon sind für das An- und Abnehmen der Telefonate zuständig und der mittlere Button ist für das Zurückkommen im Menü verantwortlich.
An der linken Seite sitzt, hinter einer schönen Schutzkappe, der MicroSD-Kartenslot, der Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 16 GB aufnehmen und unterbringen kann.
Darunter sitzt noch eine Taste, mit der man die Kurzwahlmenü-Oberfläche aufrufen kann, hier kann man dann seine Lieblingsprogramme und Funktionen hinterlegen. Daneben sieht man dann noch eine Taste, die für die Sperrung des Touchscreens zuständig ist.
Auf der rechten Seite ist der Haupt-Button für die Kamera, darüber eine Taste, welche die zuletzt geschossenen Bilder anzeigt und die typische Laut/Leise Wippe, die im Kameramodus auch den Digitalzoom auslösen kann. Somit verfügt das Pixon von Samsung auch über keinen optischen Zoom, kann dadurch aber wesentlich dünner gebaut werden.
Leider verzichtet Samsung am Gehäuse über einen 3,5 mm Klinkenstecker-Eingang, so dass man dazu genötigt wird, den Adapter zu Hilfe zu ziehen, um wesentlich besseren Sound über das eigene Headset zu erreichen.

Kommen wir jedoch erst einmal zum Display des Samsung M8800 Pixon. Dieses ist sehr leuchtstark, aber leider geht das auch zu Lasten des Akkus. Bei normaler Nutzung ist der Akku spätestens nach einem Arbeitstag am Ende und das Gerät müsste erneut an das Ladekabel. Das Samsung typische Menü verfügt auf dem Startbildschirm an der linken Seite wieder über einige Widgets, das heißt man kann sich die wichtigsten Funktionen und Programme gleich direkt auf den Screen legen. Über die Menütaste erreicht man die Icon-Übersicht mit den jeweiligen Programmen und Funktionen.
Alles ist sehr bunt gehalten, wer es mag wird begeistert sein. Über ein Google-Icon hat man auch Zugriff auf Google-Maps, denn der eingebaute GPS-Empfänger ermöglicht eine eingeschränkte Navigation.

Der MP3-Player macht einen soliden Eindruck, die einzelnen Songs werden samt Cover auf dem Display abgebildet. Der integrierte Equalizer macht den Sound über die Kopfhörer an manchen Stellen erheblich besser.

Schnell Surfen lässt sich mit dem Pixon aber auch. In HSDPA/UMTS lässt sich wunderbar und schnell surfen.

Auch die Kamerafunktionen sind überragend. Man kann bis zu 16 verschiedene Modi wählen. Also unzählige Einstellungen, alles was das Foto-Herz begehrt. Natürlich sind der Makromodus, der Autofokus und die Gesichtserkennung mit an Bord.

Unter dem Punkt „Anwendungen“ findet man dann noch das UKW-Radio mit RDS, welches auf langen Reisen die Langeweile vertreiben könnte.

Das Gerät funktioniert insgesamt gesehen sehr flüssig und alle Programme lassen sich sehr schnell öffnen. Es ist ausreichend ausgestattet und selbst der Organizer-Teil ist für den normalen Gebrauch bestens ausgelegt worden.
Der Fokus beim M8800 Pixon von Samsung liegt dennoch nun mal eindeutig auf der Kamera und deren zahlreichen Funktionen.
Ein großer Nachteil des Handys ist und bleibt die schwache Akkuleistung. Schon nach nur kurzer Dauer wird der Akku schwach und muss nach normalen Gebrauch spätestens nach zwei Tagen wieder an das Ladekabel.

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