Das Samsung Galaxy Spica i5700 – Ein Androidhandy mit 3,2 Zoll Display

2. Mai 2010

in Samsung

Für die heutige Ausgabe haben wir uns ein besonderes Handy herausgesucht. Es handelt sich hierbei um das Samsung Galaxy Spica i5700.

Das Smartphone kommt in Barrenform auf den Markt und besitzt die Abmessungen 115 x 56 x 13,2 mm. Vor Seite wird vom großen Display dominiert, auf das wir später noch eingehen werden. Unter dem Display befindet sich eine 5-Wege-Nav Steuerung und noch mehrere Aktionstasten. Für genug Bewegungsfreiheit sorgt das Gewicht, welches hierbei nur 114 g beträgt. Für ein so üppig angelegtes Mobilfunkgerät ist das ein wirklich herausragender Wert.
In seinem schwarzen auftreten versprüht das Gerät Glanz und Eleganz. Bereits seit letzten Dezember ist das Gerät auf den Markt und hatte einen Einführungspreis deutlich unter 400 €.

Als Betriebssystem kommt Linux embedded zum Einsatz und die Plattform wird von Android gestellt. Hier in der Systemversion 1.5.
Für eine gute Verbindung sorgen die Netzstandards GSM 1800, 1900, 850 und GSM 900. Somit haben sie fast immer die beste Verbindung. Auch mit UMTS hat das Gerät dank dem Standard W-CDMA (UMTS) keinerlei Probleme.

Natürlich hat der Hersteller auch darauf geachtet, einen leistungsstarken Akku zu verbauen.
Dieser hier besitzt eine Gesamtleistung von 1500 mAh. Somit können Sie das Handy getrost mehrere Tage auf Standby laufen lassen, ohne es einmal aufladen zu müssen. Auch längere Telefonate sind kein Problem und sie brauchen keinen Blick auf den Ladezustand beziehungsweise Energieblock zu werfen.
Es handelt sich ja bei dem Galaxy Spica um den kleinen Bruder vom Samsung Galaxy i7500, der auch schon ein Handy auf Android-Basis war.

Mit dem zweiten Handy vom Koreaner werden äußerlich nur wenige Details verändert, neu im äußerlichen Gewand sind lediglich zwei Tasten, die für den Browser gedacht sind und auf den Homescreen wieder zurückführen. Die Bedienung läuft sehr einfach über den Touchscreen. Hier gibt es auch wieder kleinere Veränderungen gegenüber dem Vorgängermodell.
So sehen wir auch einen 3,2 Zoll großen Bildschirm, der in 320 x 480 Bildpunkten auflöst, doch hier ist es nur noch ein TFT-Bildschirm, nicht mehr ein AMOLED-Screen. Genau aus diesem Grund kommt es bei dem Monitor auch nicht zu einer so fabelhaften Schärfe und Brillanz.
Das Spica hingegen besitzt einen AMOLED-Screen und ist demnach in dieser Hinsicht auch besser zu bewerten. Dennoch sollte nicht immer so stark verglichen werden, denn das i7500 bekommt trotzdem noch die Note „gut“.

Bei dem nächsten Punkt wollen wir uns näher mit dem Internet beschäftigen.
Hier steht ihnen ein WLAN-Modul zur Verfügung, und sogar HSDPA mit 3,6 MB/s. Beim großen Bruder waren es noch 7,2 MB/s.

Auch beim internen Speicher wurde deutlich abgespeckt. Hingegen beim großen Bruder noch starke 8 GB als Speicher vorhergesehen worden, sind es beim Spica lediglich nur noch 200 MB.
Hier sollten Sie sehr schnell mit einer Speicherkarte nachlegen, hier im Format Micro SD. Somit könnten sie das Speichervolumen auf bis zu 32 GB aufstocken.

Bei der Kamera wurden auch deutliche Unterschiede gemacht. Jetzt stehen ihnen lediglich nur noch drei Megapixel zur Verfügung, anstelle von fünf. Auch der nützliche LED Blitz auf der Rückseite ist nicht mit dabei.

Einige Funktionenprogramme sind jedoch übernommen worden. So befindet sich ein wirklich guter MP3-Player mit an Bord, der alle gängigen Formate unterstützt und sogar eigene Listen erstellen kann. Zudem befindet sich an der Seite des Gehäuses ein 3,5 mm großer Klinkensteckereingang, damit sie ihre eigenen Kopfhörer einfach und problemlos nutzen können.

Die einfache Navigation ist über den integrierten GPS Empfänger möglich. Für einfache Zielerfassung ist dies beispielsweise in Großstädten kein Problem.
Allgemein kann man sagen, dass das Handy ein wunderschönes Aussehen besetzt, sehr viel Stil und Charme. Dabei fällt auf, dass trotz der vielen Technik die Mobilität und die gute Handhabung nicht verloren geht.

Von der Ausstattung her kann es mit der Konkurrenz locker mithalten und muss sich nicht verstecken. Bezüglich der Kamera muss man mir jedoch leider kleine Abstriche und Qualitätsminderung in Kauf nehmen. Aber dafür ist dies auch der kleine Bruder. Von der Wertigkeit her und der gesamten Verarbeitung kann man wirklich keine Klagen anbringen. Denn hier treffen sie auf wirklich überdurchschnittlich gutes Material mit wenig Zwischenräumen bei der Verarbeitung. Somit wackelt das Gehäuse kaum.

VN:F [1.9.13_1145]
Wie findest du das?
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

weitere Beiträge zum Thema:

Leave a Comment

Previous post:

Next post: