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Das Blackberry 8900 Curve – Das Schwestermodell vom BlackBerry Bold


Für viele sind es die besten Smartpones. Auch wir freunden uns immer mehr mit den schwarzen Beeren an und stellen in der heutigen Präsentation ein weiteres Handy aus der Curve-Reihe vor. Dabei steht nun das 8900 im Mittelpunkt unserer Betrachtung. Hier handelt es sich so zusagen um den Nachfolger des Curve 8300 und gleichzeitig um das Schwestermodell des Blackberry Bold.

Das Blackberry Bold ist ein Stück größer, der Blackberry Curve hat nur noch eine Breite von 60 mm, ist knapp 11 cm lang und nur 14 mm dick. Das Gerät ist somit um einiges schmaler und kürzer geworden, was natürlich auch nicht ohne Folgen bleibt, denn die Tasten stehen beim Curve deutlich enger zu einander als beim Bold.

Das Display ist folglich auch etwas kleiner geraten, sprich ganze 6 mm in der Diagonalen. Dafür ist die Auflösung beim Curve aber deutlich verbessert worden, sie steht jetzt aktuell bei 480 x 360 Pixel. Besonders gut macht sich dies im Menü sichtbar, denn die Icons sehen so noch schärfer aus.

Kommen wir nun aber zu den technischen Details des Blackberry 8900 Curve:
Das Betriebssystem beim Curve ist wieder 4.6, sprich man hat auch hier die Möglichkeiten Videos abzuspielen und MP3-Files im Musikplayer, der auch einen recht guten Klang vorweisen kann.

Die Kamera des Handys befindet sich auf der Rückseite des Gerätes und verfügt über eine Auflösung von 3,2 Megapixel. Daneben sitzt eine relativ starke Beleuchtungs-LED, jedoch zeigen sich auf den Bilder starke Artefakte, sobald der Hintergrund des Bildes dunkel ist.
Neben den normalen Funktionen haben sie auch noch die Möglichkeit den Autofokus mit einzusetzen.

An der linken Seite ist noch eine Funktionstaste zu sehen, hier sitzt die Taste für die Sprachsteuerung.
Auf der rechten Seite sieht man die Taste für die Kamera und daneben noch eine Laut/Leise-Taste. Auch auf diese Seite liegt der Micro-USB-Anschluss, er dient nicht nur der Synchronisation des Handys, sondern auch als Eingang für das Ladekabel.
Insgesamt besteht das gesamte Gehäuse aus Kunststoff und ist in unseren Augen nicht ganz so gut verarbeitet, wie das Blackberry Bold.

Wenn man sich mit dem Handy das erste Mal beschäftigt stößt man nach nicht all zu langer Zeit auf den Startbildschirm. Der Hauptbildschirm bei Blackberry hat sich so gut wie nicht geändert. Die untere Leiste des Hauptmenüs ist zu sehen, die man immer noch frei mit eigenen Programmen und Funktionen definieren kann. Zum Beispiel kann man sich seinen Email-Client direkt dort hinlegen, um die Nachrichten ohne Verzögerung auf das Curve 8900 pushen zu können. Das ist auch die große Stärke des Handys und steht auch im Mittelpunkt des ganzen Systemaufbaus, den beim Emailverkehr macht der Firma Blackberry so schnell keiner etwas vor.
Die Tastatur selber ist mehrfach belegt, die Ziffern sind in Rot gekennzeichnet, die restlichen Tasten lassen sich gut erreichen.
Das Menü selber ist auf den ersten Blick etwas unübersichtlich, da sich sehr viele Icons auf einmal auf dem Bildschirm tummeln. Dennoch sind sie gut von einander zu unterscheiden.
Die Email-Übersicht ist perfekt mit den Kontakten und der Kontaktverwaltung abgestimmt worden.
Auch HTML-Inhalte lassen sich auf dem Curve 8900 ohne Probleme darstellen, nicht wie bei manch anderen Handys, die dann nur noch HTML-Schrott anzeigen. Das Adressbuch ist hochverträglich mit dem Kalender, eine weitere Stärke des Blackberry Handys. Jeder Kontakt kann bis auf das kleinste Detail hin beschrieben werden, über Email-Adressen, Telefonnummern, Adressen und Geburtstagseinträgen.

Kommen wir nun zu den Multimedia-Funktionen des Curve 8900. Diese sind für einen Blackberry ausgezeichnet.
Der Musikplayer lässt sich nach Alben sortieren und zeigt die einzelnen Songs in Cover-Art an. Die Lautstärke des Players ist recht laut, so dass auch größere Räume damit ohne jegliche Probleme beschallt werden könnten. Man kann direkt im Player den Song auch als Klingelton festlegen und noch viele andere Einstellungen tätigen. Leider wurde hier kein direkter Equalizer mit verbaut, so dass man die Songs nicht wirklich gut individuell bearbeiten kann.
Der Mediaplayer kann ohne Probleme MP4-Videos wiedergeben, sogar unterbrochene Stellen merkt sich der Player und setzt bei Wiederaufruf genau dort wieder an.

Kommen wir nun aber zum Browser des Blackberrys. Dieser verbirgt sich hier in der T-Mobile Version hinter dem Web n Walk-Icon.
Der Curve 8900 verfügt selber über WLAN und EDGE, also kein UMTS mehr im Gegensatz zum Bold, hier wurde gegenüber dem Vorgänger gespart. Trotzdem ist die Verbindung und die Geschwindigkeit über EDGE sehr schnell, da bei Blackberry alle Online-Tätigkeiten über einen eigenen Server laufen und somit komprimiert werden und schneller übertragen werden können.

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