Für viele ist ein Blackberry das vollkommene Handy, ob dies auch auf das Curve 8520 zutrifft möchten wir nun mit diesem Testbericht näher erläutern. Dabei handelt es sich um das Einsteigergerät in die Welt der Blackberrys. Das Curve 8520 ist ein richtig tolles Smartphone mit zahlreichen Funktionen.
Mit Abstand hat das Gerät den besten Kalender, die beste Kontaktverwaltung und für Leute die viele Nachrichten schreiben verfügt das Curve über eine QWERTZ Tastatur. Dabei bekommen sie 35 recht kleine Tasten. Auf den ersten Blick täuscht die kleine Anordnung der Tasten, da man sich nach einer kurzen Zeit schon daran gewöhnt und sich das Schreiben von Nachrichten wirklich sehr leicht einrichten lässt.
Das Handy selbst ist auch nicht wirklich groß, denn mit 110 x 60 x 14 mm sind die Abmessungen doch in einem sehr kleinen Rahmen. Mit Akku wiegt das Gerät nur 106 Gramm und besteht vollständig aus Kunststoff.
Die Verarbeitung ist, wie von Blackberry nicht anders zu erwarten, sehr gut gelungen. Die Vorderseite ist mit Klavierlack überzogen, zumindest glänzt sie sehr schön. Der überwiegende Teil der Rückseite ist, wie auch die Seiten, gummiert überzogen worden.
Die Vorderseite beinhaltet außerdem das Display mit einer Diagonalen von 2,4 Zoll mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel. Somit steht hier schon einmal ein kleiner Nachteil gegenüber dem Blackberry Bold, dort ist die Auflösung deutlich höher. Trotzdem ist die Auflösung noch völlig ausreichend, selbst Filme lassen sich auf dem Bildschirm auch nach längerer Dauer ohne Probleme verfolgen.
Der Blackberry Curve 8520 kann neben den MP4-Files auch DivX-Dateien abspielen. Doch zurück zur Vorderseite, denn unter dem Display warten noch vier weitere Schnelltasten. Zum einen natürlich die Gesprächstasten, eine Zurücktaste und die typische Blackberry-Taste für verschiedene Anwendungen innerhalb des Menüs. Genau in der Mitte befindet sich noch ein Sensorpad, ähnlich wie bei einigen Samsunggeräten. Zuerst ist es etwas gewöhnungsbedürftig, da einem einfach das Feedback dabei fehlt, doch nach kurzer Zeit lässt sich damit aber genau so gut arbeiten, als wäre es ein normaler Trackball.
Im Gerät selbst läuft noch das alte 4.6 Betriebssystem. An den Seiten befinden sich die Laut/Leise Taste und einige Multifunktionstasten, die jeder Nutzer individuell belegen kann. Ebenfalls befindet sich dort noch der Micro-USB-Port, der auch zum Laden des Curve 8520 genutzt werden kann. Darüber sieht man dann noch einen 3,5 mm Headset-Eingang. Somit können sie getrost ihre hochwertigen Kopfhörer dort anschließen und die Musik ganz einfach genießen.
Sowieso handelt es sich beim Curve um eine wahre Multimedia-Maschine. Zum Beispiel befindet sich auf der Oberseite ein Aktionsrahmen für den integrierten MP3-Player. Drei Tasten sind dafür verantwortlich. Damit wird auch deutlich, dass dieses Gerät in erster Linie als Consumer-Produkt auf Kunden abzielt, die mit ihrem Mobiltelefon gerne Musik hören möchten.
Für den mobilen Empfang des Internets sorgen EDGE und das integrierte WLAN-Modul. UMTS ist dem Curve 8520 leider völlig fremd.
Völlig gut und gelungen ist die Kalenderfunktion, die hier wirklich nichts vermissen lässt. Es können mehrere Wochen dargestellt werden oder aber auf einzelne Tage näher eingegangen werden. Das Display ist nicht übermäßig groß, reicht aber völlig aus um so einen Kalender darstellen zu können.
Das Menü an sich beinhaltet eine ganze Menge Icons, insgesamt 28, mit unterschiedlichsten Programmen und Funktionen. Darunter befindet sich unter anderem ein Kartenmodus, dennoch arbeitet das Curve 8520 ohne GPS. Mit den Kartenmodul können sie in Großstädten ihre Position relativ gut sichtbar machen, aber für die Auto-Navgation ist es natürlich völlig unbrauchbar.
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