Klein und niedlich wirkt das Nokia 6300. Sehr schlank und eine sehr trendige Hülle umgeben ein ansehnliches Innenleben. Was er so alles an sich hat, der kleine Finne, soll in diesem Testbericht deutlich werden. Erstens sollte wohl auf den Preis eingegangen werden. Dieser beläuft sich auf etwa 235€ und im Netz ist das Gerät noch billiger zu erwerben.
Das Stahl-Gehäuse misst 107 x 44 x 14 mm und bringt auch nicht mehr Masse als 94 Gramm mit. In der attraktiven Verpackung stecken viele Funktionen des Telefon- und des Multimediabereiches. Ein Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel bringt sehr klare Bilder und Videos auf den Bildschirm, der mit den Maßen von 31 x 41mm auch ausreichend Platz besitzt. Touchscreen steht leider nicht zur Verfügung, doch verschafft dafür eine Vier-Wege-Taste eine gute Anwendung des Gerätes.
Auch sind alle anderen Tasten easy und bequem zu bedienen, sowie besteht alles aus erstklassigem Material. So klar wie die Musik des MP3-Players und des Radios ertönt, kann die Akustik beim Telefonieren nur ansatzweise aufschließen. Im Handynetz sind Klarheit und Klangfarbe nicht zu beanstanden, jedoch aber im Festnetz.
Etwas unverständlich und nuschelig wirkt die Sprache. Ebenso ist auch die Freisprecheinrichtung weniger zu befürworten. Was das Display an Auflösungsstärke aufweist, fehlt der Kamera des Nokia 6300. Diese ist mit gerade mal 2 Megapixel versehen, was für eine Kamera in der gegenwärtigen Zeit eindeutig zu dürftig ist. Mit Hilfe des Weißabgleichs, des Nachtmodus und weiteren Fotoeffekten versucht Nokia noch zu retten, was zu retten ist – das ist jedoch nicht viel.
Mitgeliefert wird eine microSD-Speicherkarte (128 MB), die den internen Speicher von 119MB noch etwas aufbügelt. 3 Spiele sind bereits auf dem 6300 eingerichtet. Weitere Geselligkeiten sind zu downloaden aus dem Internet natürlich, welches per GPRS zu empfangen ist.
weitere Beiträge zum Thema:

