Das Nokia N95 8GB – Der Vorgänger des Nokia N97

20. April 2010

in Nokia

In der heutigen Testreihe beschäftigen wir uns mit dem N95 von Nokia. Der finnische Hersteller hat das Gerät in zwei verschiedenen Varianten auf den Markt gebracht, wir haben uns für das Modell mit 8 GB großen Speicher entschieden. Das Handy wird in die Kategorie „Multimedia“ eingestuft und ist ein Slider.

Die Abmessungen des Gerätes belaufen sich auf 99 x 53 x 21 mm und liegt damit eher in einer kompakten Mittelklasse. Leider ist auch das Gewicht, mit immerhin 128 Gramm, nicht gerade als sehr leicht in der Handy-Generation einzuordnen, dafür ist es einfach zu schwer im Vergleich mit den Top-Geräten.
Das Handy basiert auf Symbian OS und hat als Plattform Series60.

Das N95 besitzt auch einen recht leistungsstarken Akku. Hier kommt ein Li-Ionen Akku zum Einsatz mit einer maximalen Leistung von 1200 mAh. Das bringt ihn und das Handy zu einer maximalen Bereitschaftszeit von 280 Stunden und einer maximalen Sprechzeit von 300 Minuten.

Der Bildschirm bestimmt die gesamte vordere Partie des Smartphones. Der LCD-TFT besitzt kein transflektives Display und darüber hinaus eine maximale Auflösung von 240 x 320 Pixel. Die Displaydiagonale misst 2,8 Zoll und der Bildschirm kann maximal 16.777216 Farben darstellen.

Auf der Rückseite des N95 sitzt eine der beiden Kameras. Die maximale Auflösung beträgt 2592 x 1944 Pixel und liegt damit im oberen Drittel im Vergleich zu branchen-ähnlichen Produkten.
Die zweite Kamera sitzt auf der Vorderseite und dient der Videotelefonie.
Unterstützung erhalten sie beim Fotografieren vom integrierten Makromodus und der LED-Leuchte neben dem Objektiv. Auch ein 20-facher Zoom ist mit dabei und der Autofokus darf sicher nicht fehlen.

Wie der Name des Handys schon vermuten lässt, kann das N95 einen internen Speicher von einer Gesamtgröße von 8192 MB, sprich mehr als 8 GB vorweisen. Leider ist hier dann mit auch die Grenze sogleich erreicht, denn man kann den Speicher nicht erweitern, kein Kartenslot weit und breit am Gerät zu finden.
Der Arbeitsspeicher ist mit 128 MB zwar ordentlich ausgestattet, wird aber bei einem Prozessor mit 332 MHz auch bitter nötig sein.

Zu der umfangreichen multimedialen Ausstattung gesellt sich auch ein Radio und die Möglichkeit, mobiles Fernsehen über UMTS empfangen zu können. Ebenfalls wichtig zu wissen ist noch, dass sich direkt am Gehäuse ein 3,5 mm Klinkenstecker befindet, um auch mit den eigenen Headsets den Sound genießen zu können.

Für eine bessere Orientierung sorgt der integrierte GPS-Empfänger, leider ist eine passende Software am Anfang noch nicht mit dabei.
Der Telefonspeicher ist mit über 1000 Eintragsmöglichkeiten groß genug, um auch mit sehr vielen Kontakten klar kommen zu können. Das Telefonbuch an sich ist dynamisch aufgebaut und bietet die Möglichkeit, die Kontakte mit einem Bild oder einer Adresse noch genauer zu individualisieren.
Auch im Office-Bereich setzt das N95 8GB weiter Ausrufezeichen. Mit der Möglichkeit einer Bearbeitung von Excel, Word, PowerPoint und PDF sind keine Grenzen gesetzt.

Kommen wir aber nun im letzten Teil zu der Konnektivität mit dem mobilen Internet. Eigentlich kann man hier nur positive Signale vermelden. Mit den Datenübertragungsmöglichkeiten per GPRS, HSCSD, EDGE und HSDPA mit einer Bandbreite von 7,6 MBit/s sind alle Voraussetzungen gegeben, um an fast allen Punkten über sehr guten Empfang zu verfügen. Nur HSUPA ist nicht mit dabei, aber darüber kann man locker hinwegsehen, zumal auch noch ein WLAN Modul mit integriert wurde.
Den guten Gesamteindruck bestätigt noch die Verbindungsmöglichkeit per Bluetooth, hier 2.0 DER. Die maximale Reichweite beträgt dabei 10 Meter.

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