Das Nokia E75 – Ein Handy für Privat- und Businessnutzer

3. Dezember 2009

in Nokia

In der heutigen Präsentation möchten wir uns einmal etwas näher mit dem Nokia E75 beschäftigen. Das E75 ist eines der ersten Telefone von Nokia, dessen Tastatur man seitlich ausziehen kann. Es ähnelt auf den ersten Blick eher den Modellen von HTC die noch mit Windows Mobile betrieben werden.

Hier auf Nokias E75 läuft natürlich als Betriebssystem Symbian OS. Das E75 ist 112 mm lang, knapp 50 mm breit und 14 mm dünn. Wenn man bedenkt, dass es sich bei der ausschiebbaren Tastatur um eine vollwertige QWERTZ-Tastatur handelt, dann sind die 14 mm nicht mehr als so üppig zu betrachten.

Das Gerät selber ist sehr hochwertig verarbeitet worden, denn es kommt teilweise Edelstahl mit zum Einsatz. Der Rahmen ist aus Chrom und die Vorderseite ist schwarz und glänzend. Das Gerät gibt es aber auch noch in rot, dies ist aber sehr auffällig und durchaus Geschmackssache. Das gesamte verwendete Metall macht sich allerdings auch im Gewicht bemerkbar. Das E75 ist knapp 140 Gramm schwer und beult die Hemdtasche somit schon ordentlich aus.

Der Akku bringt es auf eine Gesamtleistung von 1000 mAh und reicht für Vielnutzer ungefähr einen Arbeitstag, der Rest hat durchaus zwei und mehr Tage seinen Spaß am E75. Das Handy ist ein waschechtes E-Serien Gerät aus dem Hause Nokia, sprich in erster Linie für die Business-Kunden ausgelegt worden. Beim E75 versucht Nokia nun aber immer deutlich den Spagat zwischen Privat- und Business-Kunden hinzubekommen.

In dieser Hinsicht ist auch bewußt eine 3,2 Megapixelkamera auf der Rückseite mit verbaut worden, diese besitzt einen Autofokus und macht durchaus gute Bilder die sich auch für die Urlaubsbilder eignen könnte.

Das E75 verfügt, ähnlich wie die N-Serie, über einen eingebauten Musik-Player, der auch genauso aufgebaut ist. Beim Abspielen der Songs werden auch die entsprechenden Coverarts dargestellt und der Player verfügt zudem noch über einen ordentlichen Equalizer. Dort finden sie schon 5 vorinstallierte Presets, die man per 8-Band-Equalizer auch noch manuell verstellen kann. Das Gerät selber klingt sehr gut, obwohl es nur über einen einzigen Lautsprecher verfügt der sich genau oben in der Mitte der Vorderseite befindet, bei maximaler Lautstärker übersteuert er allerdings sofort. Zum Glück haben die Entwickler von Nokia mitgedacht und haben sogleich auf der oberen Seite einen handelsüblichen 3,5 Klinkenstecker-Eingang verbaut, damit sie ihre Kopfhörer anschließen können und einen besseren Sound erleben dürfen.
Das E75 kann aber nicht nur einfach Musik wiedergeben, sondern besitzt außerdem noch ein richtiges UKW-Radio, allerdings ohne RDS. Das Radio funktioniert natürlich nur mit dem mitgelieferten Headset.

Der Screen selbst unterscheidet sich deutlich von der N-Serie, denn dieser ist schon sehr stark dem Business-User zugewandt. Hier hat man direkten Zugriff auf die Email-Konten, die man sich sicherlich vorher erst einrichten muss. Außerdem hat man noch einen direkten Überblick über die ansehenden Termine. Zudem kann man noch am Startbildschirm selbst den WLAN-Empfang ein und ausschalten, denn das WLAN-Modul ist natürlich gleich im Gerät integriert worden. Daneben bietet es allerdings auch UMTS über HSDPA.

Das Betriebssystem ist in diesem Fall Symbian OS, ohne Touchscreen. Der Bildschirm selbst ist 2,4 Zoll groß und kann in der maximalen Auflösung 240 x 320 Pixel darstellen, dabei werden noch 16,7 Mio maximal angezeigt.

Auch der Kalender ist wieder E-Serien typisch sehr übersichtlich angelegt worden. Auch im Quermodus ist diese Funktion nutzbar und wirklich einfach zu bedienen.

Kommen wir kurz zur Kontaktverwaltung. Sie ist gut gelöst, ähnlich wie bei den Blackberrys dieser Welt. Man kann nahezu jedes Detail dort eingeben, automatisch wird auch, wenn eingerichtet, ein kleines Vorschaubild angezeigt. Eine Besonderheit der E-Serie, neben der 10er Tastatur verfügt das E75 auch über spezielle Tasten, um z.B. auch Zugriff auf den angesprochenen Kalender zu bekommen oder eben auf das eingebaute Email-programm.
Hier kommt ein neuer Email-Client ab Werk schon zum Einsatz, der auch Microsoft-Exchange synchonisieren kann und damit auch Push-Emails nutzen kann ohne entsprechende Software installieren zu müssen. Ansonsten sind die weiteren Funktionen fast identisch zur N-Serie.

Kommen wir am Ende noch einmal auf die Tastatur zu sprechen. Hier lassen sich die Nachrichten am besten über den Quermodus schreiben. Die Tasten der zweiten Tastatur sind ausreichend breit, um damit auch schnell schreiben zu können. Sicherlich sind diese Tasten auch hier mehrfach von Nokia belegt worden, denn sonst würde man mit den 40 Tasten ohnehin nicht vorankommen. Die Tastaturbeleuchtung funktioniert automatisch, denn über einen Außensensor wird bei Dunkelheit die Beleuchtung für die Tastatur zugeschalten.

Zum Zubehör gehört eine Tragetasche, sie ist aus einer Art Kunstleder und schützt das Gerät sehr gut. Ebenfalls zum Lieferumfang gehört eine 4 GB große Speicherkarte.

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