Für die heutige Testreihe haben wir uns das Motorola Z herausgesucht. Es handelt sich dabei um ein Multimedia-Gerät, welches als Slider bereits auf dem Markt erschienen ist.
Die Verarbeitung ist relativ hochwertig und es gibt am Gehäuse selbst fast keinerlei Wackler. Die Abmessungen betragen 104 x 51 x 14,8 mm. Dabei merkt man schon, dass es sich um ein relativ handliches Handy dreht, welches im ausgefahrenen Slider-Modus sicher größer wirkt und auch ist. Mit einem Gewicht von lediglich 110 Gramm ist eine Mobilität ohne Einschränkung möglich.
Das Z von Motorola wirkt auch sehr niedlich und verschwindet problemlos in jeder Hosentasche.
Bei der Plattform und dem Betriebssystem handelt es sich jeweils um eine Eigenproduktion.
Der Akku des kleinen Handys von Motorola ist nicht gerade der Leistungsstärkste. Mit einer maximalen Leistung von 720 mAh schafft er immerhin eine maximale Bereitschaftszeit von 160 Stunden und eine maximale Sprechzeit von 130 Minuten. Der Li-Ionen Akku macht aber in der Regel schon nach zwei Stunden Telefonieren schlapp.
Wenn der Slider zu ist, dann dominiert auf der Vorderseite das Display. Hierbei handelt es sich um ein LCD-Display mit einer maximalen Auflösung von 240 x 320 Pixel. Darunter befindet sich die für Motorola übliche Steuerung, mit einem 5-Wege-Nav-Key, zwei Tasten für die Gesprächsführung, einer Rück- und Menütaste und zwei Tasten für die Steuerung in manchen Menüpunkten. Auf dem Bildschirm selbst können 262.144 Farben ohne Probleme dargestellt werden. Wie für einen Slider üblich, besitzt das Z kein weiteres Außendisplay.
Ein weiteres schönes Detail ist die, auf der Rückseite angebrachte, Digitalkamera mit einer maximalen Auflösung von 1280 x 960 Pixel. Damit kann sie zwar nicht mit den neusten Premiumprodukten mithalten, aber für den ein oder anderen schnellen Schnappschuss im Urlaub ist diese Auflösung völlig ausreichend. Die kleine Kamera ist sogar in der Lage kleine Videos mit einer Länge von bis zu 30 Sekunden aufzunehmen.
Die Kamera bzw. der Nutzer findet im integrierten Autofokus und einem 4-fachen Zoom noch zusätzliche Unterstützung.
Damit sie auch genügend Fotos und andere Daten auf dem Handy hinterlegen können steht ihnen ein 128 MB großer Speicher zur Verfügung, allerdings ist dieser sehr schnell voll. Um dieser Misere zu entgehen empfiehlt es sich sogleich eine Speichererweiterung vorzunehmen. Mit einer MicroSD-Karte ist dies sehr leicht und einfach möglich.
Für noch mehr Abwechslung, gerade auf langen Reisen, sorgt das Radio, welches über die mitgelieferten Kopfhörer funktioniert.
Mobiles Fernsehen per UMTS ist leider noch nicht standardisiert.
Das Z selber wird es in Schwarz und Schwarz-Grau geben, ein Wechsel der Oberschale wird nicht möglich sein.
Wer sich in fremder Umgebung lieber leiten lässt, der wird mit dem integrierten GPS-Empfänger seine wahre Freude haben. Hingegen wurde Geotagging noch nicht zum Programm im Z mit aufgenommen.
Der Telefonspeicher lässt mit über 1000 Einträgen wirklich genügend Platz, um auch alle Freunde und Bekannte mit unterzubekommen. Die Kontakte können auf Wünsch noch mit einer Adresse, Email und Bild belegt werden. Darüber hinaus können einzelne Kontakte auch gleich mehrere Rufnummern zugeordnet werden.
Zum weiteren technischen Standard gehören ein Kalender, Terminplaner, Wecker, Uhr, Diktiergerät, Stoppuhr und eine Memofunktion.
Nun werden wir uns einmal noch die Konnektivität mit dem mobilen Internet näher betrachten. Das Z von Motorola verfügt über GPRS, EDGE, HSDPA und WLAN. Über HSCSD und HSUPA konnte der Hersteller leider keine Angaben machen.
Damit zeigt das Z seine Allroundfähigkeiten, denn damit lassen sich die Seiten im Netz wirklich schnell abrufen.
Sicherlich ist das kleine Display keine Dauerlösung für stundenlanges Surfen im Internet, doch für ein Abrufen der Emails und für kleinere Seiten mit weniger Flash-Inhalten und einfachen Strukturen, dürfte das Handy wohl allemal in der Lage dazu sein.
Für ein Motorola nicht selbstverständlich ist der Bluetooth Zugang, hier per 2.0 DER. Die maximale Reichweite beträgt dabei rund 10 Meter. Zusätzliche Verbindungsmöglichkeiten mit anderen externen Geräten ergeben sich über die integrierte Infrarotschnittstelle.
Das Handy zeichnet die Videos übrigens in den Formaten 3GPP und MPG4 auf bzw. können auch genau diese Inhalte wiedergegeben werden, falls man sich das ein oder andere Teil auf das Handy per Datenkabel lädt. Der integrierte MP3-Player unterstützt die Formate MP3 und MIDI. Bei den Bildformaten sind es GIF und JPG.
weitere Beiträge zum Thema:
- Das Motorola Quench – Ein Androidhandy mit Motorola Blur
- Das Motorola Heron
- Motorola Motorokr E8 – Ein stylisches Handy
- Das Motorola Backflip
- Das Motorola Milestone – Eine sehr schmaler Slider mit QWERTZ-Tastatur

