In der heutigen Präsentation dreht sich alles um das Milestone von Motorola. Das Gerät gibt es in Amerika schon seit geraumer Zeit und ist dort unter dem wunderschönen Namen Droid verfügbar. Beim Motorola Milestone handelt es sich um ein Android basierendes Smartphone von Motorola, sozusagen das neue Flaggschiff des Herstellers.
Es verfügt über ein 3,7 Zoll großes Display mit einer unwahrscheinlich hohen Auflösung von 854 x 480 Pixeln. Der Screen ist mit einer Glasoberfläche versehen worden und reagiert kapazitiv, wie beim Apple iPhone. Daher bietet es auch Multi Touch, was gerade bei der längeren Betrachtung von Webseiten durchaus sinnvoll ist.
Kommen wir aber zur weiteren technischen Ausstattung. Bei einem Preis von über 500 Euro ist natürlich GPS mit passender Navigationssoftware dabei.
Auf der Rückseite sehen wir eine 5 Megapixel starke Kamera mit Autofokus und Makromodus. Daneben sitzt eine passende LED. Diese reicht aus, um in einem Abstand von zwei Metern noch alle Objekte ordentlich ausleuchten zu können.
Das Design ist sehr wertig und die Verarbeitung hätte besser nicht sein können. Leider ist das Milestone sehr schwer. Mit einem Gewicht von 170 Gramm kann man nicht mehr wirklich von einem Leichtgewicht sprechen. Aber bei einer Verarbeitung mit Metall ist dies auch kein Wunder mehr. Die Abmessungen betragen 116 x 60 x 14 mm. Somit ist es sehr dünn und bei dieser Schwere sehr bemerkenswert.
Das Milestone verfügt bei dieser dünnen Abmessungen nämlich noch zusätzlich über eine ausschiebbare Tastatur, die hier vollwertig ist. Dabei sind alle Tasten über ein Folien-Layout angebracht, es handelt sich hierbei also um kein echtes Tasten-Design. Die QWERTZ-Tastatur selbst ist sehr weich, für Vielschreiber, die sehr häufig SMS und Emails schreiben sicher nicht die beste Lösung. Für den Rest reicht das völlig aus. An der Seite der Tastatur befindet sich ein kleines Touchpad, mit dem man innerhalb der Anwendungen auch hervorragend scrollen kann. Die Leertaste wurde in der Tastatur unten mittig installiert, also wie beim Nokia N97. Auf der Tastatur selbst sind auch Sondertasten angebracht, unter anderem auch eine eigene Taste für die Suchfunktion. Umlaute sind leider nur über mehrere umständlichere Tastenkombinationen zu erreichen und mit der Zeit ist dies doch sehr nervig.
Leider sind die Aktionstasten unter dem Display nicht ausreichend. Dort befindet sich lediglich eine Rücktaste, eine Menütaste um mehrere Funktionen auswählen zu können, die Hometaste mit der man wieder zum Startbildschirm gelangt und die typische Suchentaste. Leider fehlen die beiden wichtigsten Tasten bei einem Telefon, die zum Anrufen und Auflegen. Das bedeutet, dass man hier nur über den Bildschirm die Telefonate entgegennehmen kann.
Kommen wir in unserem nächsten Punkt zur Akkuleistung. Der Akku hat eine maximale Leistung von 1400 mAh. Das Hört sich viel an, ist bei Android-Geräten aber meist nur die halbe Wahrheit. Man muss dabei bedenken, dass das Handy sich synchronisiert entweder mit einem Microsoft-Exchange Postfach, oder halt mit den Google eigenen Daten bzw. Google eigenen Diensten. Von daher ist die maximale Akkulaufzeit nur bei zwei Tagen, also bei normaler Nutzung. Intensive Nutzer, die hier viele Videos gucken, oder vielleicht sogar MP3 hören, werden das Gerät nach spätestens 10 bis 12 Stunden wieder aufladen müssen.
Kommen wir zur nun aber zur weiteren Ausstattung. Google-typisch gibt es die wichtigsten Applikationen direkt aufs Handy. Der MP3-Player kann in höchsten Tönen gelobt werden, denn hier gibt es an der oberen Seite, direkt neben dem Ein/Aus Schalter, den 3,5 mm Klinkenstecker-Eingang um auch die eigenen Kopfhörer nutzen zu können.
An der rechten Seite befinden sich die Laut/Leise Wippe und der Kamera-Auslöser.
Neben Fotos kann sie auch Videos in einer maximalen Auflösung von 720 x 480 Pixeln aufnehmen.
Die Oberfläche, mit der hier gearbeitet wird ist Android OS 2.0. Sie ist mit verschiedenen Widgets bespickt, die unterschiedlichste Funktionen beinhalten. Auch der Browser reagiert, mit der entsprechenden Internetverbindung, recht schnell. Die virtuelle Tastatur reagiert dabei sehr gut, noch besser ist sie natürlich im Quermodus, denn dort kann sie ihre gesamte Größe ausspielen.
Über HSDPA ist wirklich nur mit einer kurzen Verzögerung und Ladezeit zu rechnen.
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