Motorola Flipout

Motorola Flipout
Hersteller moderner Handys lassen sich aller Hand kuriose Gestaltungskonzepte und neue Techniken einfallen, um ihre mehr oder weniger große Kundschaft bei der Stange halten zu können. So versucht Motorola beispielsweise mit besonders skurrilen Handy-Formen oder clever versteckten Tastaturen Aufmerksamkeit zu erhaschen. Denn das Flipout stellt schon das zweite Gerät der Flip-Serie dar. Ob das Flipout ähnlich gut zu bewerten ist wie das Backflip, erläutern die folgenden Zeilen.

Aussehen
Beim Aussehen hat sich Motorola wirklich etwas Besonderes einfallen lassen: Das Flipout erinnert mit quadratischen Ausmaßen von 6,7 x 6,7 Zentimetern nämlich eher an einen Pager. Von vorn betrachtet lassen sich schließlich nur ein Touch-Screen und ein schmaler Bildschirmrand erkennen. Wird der Bildschirm jedoch um 90 Grad gedreht, offenbart sich dem Benutzer eine Hardware-Tastatur.
Optisch gesehen lockt das Gerät neben der erfrischend neuen Bauform mit vier unterschiedlichen Farb-Covern, die je nach Lust und Laune auf die Hinterseite des Flipouts gesteckt werden können und dem Smartphone jeweils einen schwarzen, gelben, grünen oder roten Touch verleihen.

Technik
Ein oftmals sehr wichtiger Punkt bei der Handy-Betrachtung ist und bleibt der Bildschirm. Beim Motorola Flipout fällt dieser mit einer Größe von 2,8 Zoll eher klein aus. Die Auflösung von 240 x 320 Pixel dürfte den Besitzer zwar zufrieden stellen, jedoch nicht vor Begeisterung jubeln lassen. Auch das Farbspektrum fällt mit 260.000 anzeigbaren Farben eher unspektakulär aus.
Im Inneren des Motorola Flipout lassen sich ein, nur wenige MB großer, Speicher und ein Lithium-Ionen Akku finden. Den geringen Speicher entschuldigt Motorola gleich durch die Zugabe einer 2 GB großen micro SD-Karte. Für den Akku braucht sich Motorola allerdings überhaupt nicht zu entschuldigen: Gut 5 Stunden lang kann mit dem Gerät telefoniert werden. Alternativ soll das Smartphone exakt 19 Tage und 14 Stunden im Bereitschaftsdienst verharren können.

Funktionen
Ausgestattet mit dem relativ neuen Betriebssystem Android Eclair (Version 2.1) erlaubt das Motorola Flipout das individuelle Gestalten von 7 Home-Screens und das Erweitern des Software-Bestandes um einige tausend Apps.
Übrigens: Neben der lobenswerten Tastatur lässt sich zwar auch der Bildschirm per Touch-Screen Technik nutzen, kann jedoch aufgrund der geringen Fläche und den eng aneinander liegenden Tasten mit der Bedienung nicht so recht überzeugen.
Positiv fallen jedoch ein besonders starker Empfang des UKW-Radios und die GPS Navigation „Telmap Navigator“ auf.

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