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LG GD900 Crystal – durchsichtige Tastatur und 8 MP-Kamera


Heute stellen wir ihnen das LG GD900 Crystal einmal etwas näher vor.

Beim GD900 handelt es sich um ein Slider-Mobiltelefon mit den Abmessungen 105 x 53 x 14 mm. Das Gerät selber ist ungefähr 120 Gramm schwer, liegt sehr satt in der Hand und wirkt vom Gesamtgewicht her deutlich schwerer als unsere vorhandene Briefwaage anzeigt. Das mag unter anderem daran liegen, dass der Schwerpunkt des Gerätes relativ weit in der Mitte liegt, das Gerät einen Metallrahmen hat und somit hochwertige Materialien verwendet wurden.
Die Vorderseite ist hochglänzend mit einer aus Kunststoff bestehenden Oberfläche, auch die Rückseite ist mit einen Kunststoff-Akkudeckel versehen worden. Auf der oberen Seite befindet sich noch der Ein/Aus Schalter mit dem man das Gerät auch entsperren kann. Auf der rechten äußeren Seite sitzt der Kamera-Auslöser, mehr Tasten besitzt das GD900 von LG eigentlich nicht.
Das Highlight dieses Handys ist aber eindeutig die völlig transparente Tastatur, die wie bei einem Slider üblich, herausgeschoben wird. Sie ist bläulich-weiß beleuchtet und die virtuellen Tasten sind aufgedruckt worden. Man kann diese Tastatur sogar als Trackback nutzen, dazu aber später mehr. Kommen wir erst zu der Ausstattung. Hinter der hinteren Abdeckung verbirgt sich die Digitalkamera mit 8 Megapixel. Sie kann eine Beleuchtungs-LED vorweisen, die allerdings nur für die Ausleuchtung von knapp 1,5 Metern in Frage kommt. Die hohen Werte einer Kamera integriert in einem Handy sind in der Regel nicht so aussagekräftig, dies trifft auch auf die des GD900 Crystal zu. Bei guter Beleuchtung macht sie gute Bilder, die aber sich aber in unseren Augen nicht groß von der Qualität unterschieden wie von so manchem Modell mit einer 5 Megapixelkamera. Ist die Beleuchtung für das entsprechende Objekt nicht ausreichend, so werden Artefakte erkennbar und die Bilder dementsprechend stark verpixelt.

Die Verarbeitung des Gerätes ist allerdings LG typisch wirklich hervorragend. Der Datenkabel-Headsetanschluss, eine Art Micro-USB-Port, befindet sich auf der linken oberen Seite und ist durch eine Klappe geschützt. Einen Adapter, für die eigenen Kopfhörer, ist im Lieferumfang gleich mit dabei. Das ist auch gut so, denn der MP3-Player in Verbindung mit ordentlichen Kopfhörern klingt wirklich hervorragend. Der Player hat zahlreiche Equalizer-Einstellung und uns ist selten ein Gerät untergekommen, welches solch einen tollen Sound nachweisen konnte. Weiterhin besteht die Möglichkeit Videos aufzunehmen und abzuspielen und zwar bis zu einer maximalen Auflösung von 740 x 480 Pixel. Es gibt weiterhin ein integriertes FM-Radio, man kann also hier Musik hören, ohne dabei gleich auf den teureren Internetdienst angewiesen zu sein.
Bei der Menüführung handelt es sich um die S-Class Oberfläche. Die Icons lassen sich, neben der klassischen eckigen Darstellung, auch als runde Bubbles anzeigen. Das sieht wirklich optisch sehr nett aus. Per Fingerschwung lässt sich nach links und rechts durch die Icons durchscrollen, technisch hat sich hier gegenüber dem Arena quasi nicht viel verändert. Auch das GD900 kann Microsoft Exchange Postfächer abfragen, dass klappt wirklich gut und ich kann mich mit den Google-Kontakten wirklich sehr einfach verbinden. Unter dem Punkt „Google“ findet man die komplette Produktpalette, der Youtube Client kommt allerdings nur in der Mobile-Variante daher. Auch Google Maps ist in der Java-Version mit an Bord, obwohl das GD900 über keinen integrierten GPS-Empfänger verfügt kann man sich seine aktuelle Position über diese Variante anzeigen lassen.
Das Gerät selber kann UMTS mit HSDPA vorweisen und ist in Verbindung mit dem Browser relativ schnell. Das integrierte WLAN-Modul ermöglicht es einem zusätzlich sich in ein Netzwerk einzuwählen. Das Handy verfügt über insgesamt vier Startbildschirme. Man kann diese über unterschiedliche Widgets jeweils individuell anpassen. Somit kann man die persönlich wichtigsten Programme und Anwendungen auf den Startbidschirmen hinterlegen und jederzeit schnell darauf zugreifen.
Das GD900 verfügt außerdem noch über einen Lagesensor. Damit lassen sich die vorinstallierten Spiele steuern, was eine Menge Abwechslung bringt. Über eine weitere Funktion lassen sich die wichtigsten Kontakte hinterlegen, leider wird bei der Synchronisation mit Google nicht das entsprechende Bild mit übertragen. Im Multimedia-Bereich kann man seine Lieblingssongs hinterlegen, aber leider keine kompletten Alben und außerdem wird vom Gerät her selbst die Anzahl der Lieder begrenzt.

Kommen wir noch einmal auf die transparente Tastatur zu sprechen. Gut daran ist, dass man auch hierrüber den Homescreen bedienen, also auch per Fingerschwung. Bilder können, aus der Galerie geladen, somit auch verkleinert und vergrößert werden, was auch im Querformat problemlos möglich ist. Über bestimmt Gesten können dadurch auch noch andere Funktionen geöffnet werden, beispielsweise beim Malen eines Dreiecks öffnet sich hier der MP3-Player. Der Kalender wurde ebenfalls nicht großartig verändert, man kann bis zu 500 Einträge vornehmen. Der integrierte Akku hält einer mittelmäßige Belastung locker zwei Tage stand.

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