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Das LG KC910 – Ein Renoir in Topform


Der Name „Renoir“ wurde vom Hersteller LG deshalb gewählt, weil es sich hier um einen wirklichen Fotospezialisten handelt. Kommen wir doch aber zuerst zu den technischen Features des Gerätes.

Hier bekommen sie eine 8 Megapixelkamera und ein Objektiv von Schneider-Kreuznach. Diese beiden Argumenten sprechen schon für optimale Bilder. Hinzu kommen ein Blitz, Autofokus, Makromodus und Dolby-Mobile für den schönen und satten Sound des LG Renoir.
Zudem können sie auch DivX-Videos mit diesem Handy abspielen und das auch noch in hervorragender Qualität. Diese Performance stellt sogar die N-Serie von Nokia klar in den Schatten.

Die Vorderseite wird von einem 3 Zoll Display mit einer Auflösung von 240 mal 400 Pixel dominiert. Dabei handelt es sich um einen Touchscreen, der hervorragend auf die meisten Befehle reagieren konnte. Hinzu kommen ebenfalls noch drei physikalische Tasten auf der Vorderseite, die ein wenig an kleine Glasbausteine erinnern. Sie dienen der Gesprächsführung, also Annahme und Beendigung eines Telefonats. Die mittlere Taste dient zum Aufrufen des Menüs, welches dann weiter per Finger gesteuert werden kann.
Die linke Außenseite zeigt den kombinierten Headset und Datenkabelanschluss. Leider auch hier wieder LG-typisch ohne die Möglichkeit ein 3,5 Zoll Headset anschließen zu können.
Über den daneben befindlichen Kartenslot können sie MicroSD-Karten verwenden und das bis zu 16 GB. Im Lieferumfang ist schon eine 4 GB Karte mit enthalten.
Die rechte Außenseite zeigt nun noch eine Laut/Leise Wippe, die Taste für die Gerätesperre und die Kamerataste, die bei einem einmaligen Druck die Kamera aktiviert.

Die LG-Oberfläche nutzt Widgets. Wenn man den Menübutton drückt, so sieht man, dass LG typische Muster, welches auch schon vom LG Prada bekannt sein dürfte. Es ist in vier Reiter aufgeteilt, der Telefonfunktion, Multimediafunktion, Office und diverse Setups.

Was besonders gut ankam war das integrierte WiFi, somit können sie ohne Probleme mit dem LG über WLAN im Internet surfen. Auch gut: Über Google Maps ist das Navigieren möglich und das Schöne daran ist, dass das Gerät auch über GPS verfügt. Leider ist die Funktionalität auf das Geotagging und Google Maps von LG reduziert worden, da es noch keine eigenständige Navigationssoftware für das Renoir gibt.

In der Galerie können sie ihre Fotos hinterlegen und über die Movie-Funktionen auch kleinere Videos selbst erstellen. Um die Langeweile erst gar nicht aufkommen zu lassen, befindet sich noch ein FM-Radio mit unter der Haube. Der verbaute Musikplayer zeigt die aktuell abgespielten Songs an und sortiert diese auch auf Wunsch nach Name, Genre etc.. Über einen eigenen Equalizer verfügt das Renoir leider nicht.
Der Player ließt bei der ersten Einführung einer gefüllten Speicherkarte zuerst alle Dateien in das Gerät ein, wobei dieser Vorgang bei mehr als 500 Songs fast 45 Sekunden dauern kann. Man kann mit dem Player einen Song an einer Stelle beenden und trotzdem wird die Stelle bei einem Neuaufruf wieder gefunden und man kann der Musik weiter ungetrübt lauschen.
Der integrierte Lautsprecher ist auch in voller Lautstärke nicht an seiner Leistungsgrenze und kann somit für satte Klänge sorgen.

Der integrierte Browser startet relativ schnell. Mit HSDPA geht die Sache auch wirklich flott von der Bühne. Leider kann das schnelle Laden des Browsers in der übrigen Praxis nicht überzeugen. Die Seite laden viel zu lang und das ist für ein LG-Fabrikat in dieser Größenordnung eigentlich nicht tragbar.
Unter den Extras gibt es noch einige gute Neuerungen. Zum Beispiel verbirgt sich hinter einer Funktion ein Jogging-Assistent. Dabei nutzen sie das integrierte GPS Signal. Jetzt könnten sie richtig loslegen und die Distanz und den Verlauf ihrer zurückgelegten Strecke genau dokumentieren.

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