Das LG GW 620 – Ein Androidhandy exlusiv von Vodafone

25. März 2010

in LG

In der heutigen Handy Präsentation stellen wir ihnen das GW 620 von LG einmal etwas genauer. Das GW 620 ist in Deutschland exklusiv über Vodafone erhältlich und bietet daher auch leider ein Vodafone Branding. Gott sei Dank ist das Gehäuse davon verschont geblieben und auch die Softwareeingriffe sind sehr übersichtlich vorgenommen worden, so dass man es auch durchaus (wenn man ein paar manuelle Einstellungen vornimmt) mit T-Mobile und Co. Nutzen kann.

Das Gerät selber wird mit dem Betriebssystem Android betrieben, hier allerdings noch in der etwas älteren Version 1.6.
Technisch betrachtet ist das Einsteigermodell gar nicht so schlecht ausgestattet. Man hat immerhin ein 3 Zoll großes Display, welches gleichzeitig auch als Touchscreen fungiert. Die Auflösung des Bildschirms wird mit maximalen 320 x 480 Pixel angegeben.

Auf der Rückseite des GW 620 sehen wir eine 5-Megapixel Kamera mit einer kleinen Beleuchtungsmöglichkeit. Die Kamera machte im Test recht gute Bilder. Von der Software her betrachtet ist die Kamera allerdings nicht das Beste, was es auf dem Markt zurzeit gibt. Man kann nicht all zu viele Einstellungen vornehmen, dies reicht allerdings für den Hobby-Fotografen wirklich aus. Urlaubsbilder sollten dann doch eher mit einer richtigen Digitalkamera geschossen werden, für Schnappschüsse reicht es aber zu genüge aus. Die Beleuchtungs-LED sorgt für eine Ausleuchtung der Objekte bis zu einer Entfernung von 2 Metern.

Die Rückseite wird weiterhin dominiert von dem Kunststoffgehäuse, dort befindet sich auch der Akkudeckel.
Darunter befindet sich selbstverständlich auch der Akku, hier mit einer maximalen Leistung von 1500 mAh.
Das LG GW 620 selber ist 110 mm lang, 54 mm breit und nur knapp 16 mm dick. Nur, da sich unter dem Gehäuse noch eine ausschiebbare Tastatur befindet, was bei dieser Angabe immer mit bedacht werden sollte.
Die Tastatur ist vollwertig, sprich im QWERTZ-Format. Es sind insgesamt 5 Reihen mit Tasten, wobei die Courser-Tasten dunkel hervorgehoben wurden. Auch die Shift-Taste (für alle orangenen Symbole in der Zweitbelegung) wurde extra hervorgehoben. Im Dunkeln sind all die Tasten blau beleuchtet, dies reicht wirklich aus um damit auch bei schlechter Beleuchtung einwandfrei arbeiten zu können.

Noch einmal ein paar Worte zum Design. Auf der oberen Seite sehen wir den Ein/Aus Schalter, der auch das Display sperren bzw. entsperren kann.
Daneben befindet sich ein 3,5 mm Headset Anschluss über den man wunderbar seine eigenen Stereo Kopfhörer nutzen kann, denn so klingt das Gerät auch deutlich besser da der normale Sound nicht wirklich empfehlenswert ist.
An der linken Seite befindet sich der USB-Port um das Ladekabel anschließen zu können, leider hier wieder über das LG eigene Format, Standardkabel funktionieren hier also nicht.
Darunter liegt die Laut/Leise Wippe.
Auf der Vorderseite überwiegt natürlich das Display, erst darunter sieht man das eigentliche Steuerkreuz und die einzigen beiden Sensortasten. Einmal sehen wir dort die Home-Taste über die ich jedesmal wieder zurück auf den Startbildschirm gelange, ebenso typisch für die zweite Sensortaste ist die „Zurücktaste“, welche sich von allein erklärt.
Auf der rechten Außenseite sehen wir dann noch den MicroSD Kartenslot, der die Größen der Speicherkarten von 8, 16 und 32 GB verarbeiten kann. Darunter liegt noch eine Taste die sofort den integrierten Media Player startet. Diese Funktion ist sehr praktisch, wenn man selbst einmal den MP3-Player unterbrochen bzw. angehalten hat, dann benötigt es nur einen Druck auf diese Taste und der Player läuft wieder mit der gewünschten Lautstärke. Darunter sitzt zuletzt jetzt noch die Taste für die Auslösung der Kamera.

Kommen wir in einem kleinen Exkurs kurz zum Android-Menü. Zu Beginn kann man, und das ist neu, wählen zwischen dem Android- und dem LG-Homescreen. Die Bedienung des Menüs bzw. der Oberfläche ist zu 100% identisch mit der des Motorola Milestone. Für die Unterhaltung sorgt das eingebaute FM-Radio (leider ohne RDS-Funktion), welches nur mit dem herstellergleichen Headset funktioniert. Auf dem Bildschirm können sie frei die Verknüpfungen wählen, mit denen sie zügig zu den wichtigsten Menüpunkten gelangen möchten. Über die Unterleiste könnte man aber auch direkt alle Menüpunkte aufrufen, welche Herangehensweise man hier bevorzugt sei ihnen überlassen. Das Menü an sich ist in der vollen Größe sehr unübersichtlich, denn alle Icons der Programme wurden wahllos, da nach dem Alphabet geordnet, untereinander gesetzt. Das einzige Branding von Vodafone ist eigentlich nur beim Browser-Icon auszumachen, ansonsten hält sich Vodafone hier auffällig angenehm zurück.
Leider kann man keine Exchange Postfächer abrufen, aber Google Emails sind möglich. Alle Telefonbucheinträge werden mit Google Synchronisiert und per Wunsch auch mit einem Bild hinterlegt.

VN:F [1.9.13_1145]
Wie findest du das?
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

weitere Beiträge zum Thema:

Leave a Comment

Previous post:

Next post: