In der heutigen Präsentation dreht sich alles um das i7110 Pilot von Samsung. Pilot deswegen, weil es über die mitgelieferte Navigationssoftware Route66 durchaus als Hilfsnavigationsprgramm dienen kann.
Ein echtes Navigationsgerät soll das Pilot in unseren Augen aber nicht ersetzen, das liegt zum Beispiel daran, dass es nur über ein 2,6 Zoll großes Display verfügt. Zwar besitzt das Display die neue AMOLED-Technologie, aber insgesamt ist es zum Navigieren in unsere Betrachtung etwas zu klein, um dauerhaft damit Spass haben zu können.
Das Gerät selber ist 118 mm lang, 52 mm breit und 13 mm dick und damit eins der schmalsten Smartphones. Es soll als Nachfolger für das Samsung i550 dienen. Das Gerät hat ähnliche Abmessungen und hat den entscheidenen Vorteil, wobei dieser sogar manchmal als Nachteil ausgelegt wird, dass es überwiegend aus Metall gefertigt ist und mit 125 Gramm nicht mehr ganz so leicht ist.
Kommen wir jedoch erst einmal zur Technologie, die selbst im Handy verbaut worden ist. Natürlich verfügt das i7110 von Samsung über ein integriertes WLAN Modul und kann über HSDPA, sprich UMTS, im Internet locker surfen und dies bei hoher Geschwindigkeit.
Außerdem ist noch eine 5 Megapixelkamera mit dabei, die auch Autofokus nachweisen kann. Für die Beleuchtung in dunklerer Umgebung sorgt eine daneben sitzende Doppel-LED. Sie ist in der Lage Objekte in einem Radius von ca. 2 Metern zu beleuchten.
Der eingebaute Musik- und Mediaplayer versteht sich, neben MP3-Formaten, auch mit DivX-Videos, wobei die Betonung hier klar auf DivX liegt, denn mit den Xvid-Videos kann er in der Regel nicht umgehen.
Das Betriebssystem kommt beim i7110 von Symbian, hier die Version 9.3. Also ähnlich wie die anderen Produkte die von Samsung im Moment im Umlauf sind.
Das Gerät besitzt leider keinen Touchscreen, dafür lässt sich der Standby-Screen zwischen horizontaler und vertikaler Funktionalität switchen.
Die Bedienung des Smartphones kann sowohl über den 5-Wege-Navi-Key erfolgen, als auch über ein integriertes Touchpad, welches sich hier direkt unter dem Display befindet. Durch ein leichtes hinüber streichen kann man somit im Menü perfekt durch die einzelnen Punkte blättern. Das ist in unseren Augen zwar ganz ordentlich gelungen, aber es lässt sich doch entscheidend besser über den Nav-Key navigieren.
Die Tastenaufteilung beim Samsung i7110 Pilot ist nicht sonderlich gut gelungen. Wenn man sich es genau anschaut, dann ist die reine Bedienebene nicht herausragend. Die kleine Menütaste und die anderen Aktionstasten liegen direkt unter dem Display und unserer Meinung nach viel zu dicht bei einander. So kann es durchaus passieren, dass man im Kameramodus, den man über die Taste an der rechten Seite aktivieren kann, auf die Menütaste kommt und somit einen ungewünschten Befehl ausführt.
An der linken Außenseite befindet sich, neben dem Samsung typischen Port für das Lade/Datenkabel (leider auch für das Headset), eine zusätzliche Taste. Diese lässt sich mit mehreren Funktionen belegen, ab Werk werden darüber die Messenger gestartet. Leider verfügt das Gerät also über keinen 3,5 mm Klinkeneingang, mit dem man seine eigene Kopfhörer anschließen konnte, der Vorgänger dieses Modells konnte damit noch dienen.
Kommen wir nun aber zum Menü des i7110. Es ist wieder Samsung typisch sehr bunt geraten, bereits drei Themen sind hier vorinstalliert von Samsung hinterlegt worden. Die Kontaktübersicht ist nicht wirklich verändert worden, ähnlich wie bei anderen Geräten mit dem Betriebssystem Symbian OS. Gut fanden wir, dass sich die Kontakte mit Google sehr leicht synchronisieren ließen. Die Funktion Samsung LBS, eine speziellen Seite für die Navigation, dort verbergen sich die einzelnen Navigationssoftwarepunkte. Diese Punkten sind sehr hilfreich, aber auch jetzt schon teilweise kostenpflichtig. Richtig gut ist die Navigationssoftware Route66 mit umfangreichem Kartenmaterial, die Software muss dann nur noch schnell übers Internet aktiviert werden.
Unter den Medien sind nicht nur der nützliche RealPlayer versteckt, sondern auch die Galerie für die Fotos, der MP3-Player und auch das UKW-Radio mit eingebauten RDS. Der Klang ist gut, auch die mitgelieferten Kopfhörer sind akzeptabel und bringen den Sound ordentlich auf die Ohrmuschel. Über einen eingebauten FM-Transmitter kann man praktischer Weise die eingenen Songs vom Handy ganz einfach auf ein handelsübliches Radio übertragen, dass macht sich natürlich am besten beim Autoradio.
Allerdings müssen die vielen Funktionen auch verbaut und untergebracht werden, so dass es sich zu einem stattlichen Gerät etnwickelt und ein Gesamtgewicht von 125 Gramm, zum Joggen dann doch ehr weniger gut geeignet.
Auch der Organizer überzeugt mit Uhr (Weltzeituhr), einer Notizfunktion, dem Kalender und einem Taschenrechner. Es können hier aber auch Visitenkartendaten eingelesen werden und PDF-Dateien angeschaut werden.
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