Handyversicherung

An und für sich ist es heutzutage nichts besonderes mehr ein Handy zu besitzen, doch handelt es sich bei neueren Modellen zunehmend um hochwertige und preisintensive Handys oder Smartphones. Dieser Punkt und eine Reihe anderer Gründe tragen dazu bei, dass sich das Abschließen einer Handyversicherung immer größerer Beliebtheit erfreut.

Mobiltelefone sind zu Gegenständen des Alltags geworden und werden durch vielfache Verwendung entsprechend unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. So besteht nicht nur die Gefahr, dass das Gerät beschädigt wird, sondern auch der Verlust durch Diebstahl wäre ein ärgerlicher Umstand. Doch ist alles nur halb so schlimm, wenn man sich vorher um eine Handyversicherung gekümmert hat. So sparen sich Handybesitzer nicht nur unnötigen Ärger, sondern im Fall des Falles auch eine Menge Geld.

Handyschutzbrief und Garantieverlängerung

Der Begriff Handyschutzbrief steht gleichbedeutend für die Bezeichnung Handyversicherung. Verschiedene Versicherungen bieten dabei nicht nur Handyschutzbriefe unterschiedlicher Preisklassen an, auch variiert der Leistungsumfang Handyschutz durch Versicherungentsprechend. Wichtig ist es stets genau darauf zu achten, ob es sich beim jeweiligen Angebot auch wirklich um eine Versicherung und nicht nur um eine Garantieverlängerung handelt.

Für wen lohnt sich eine Handyversicherung?

Grundlegend kann man sagen, je hochwertiger und teurer ein Handy oder Smartphone (grobes Überschlagen reicht dabei schon) eingestuft wird, desto eher ist der Abschluss einer Handyversicherung zu empfehlen. Handelt es sich beim betreffenden  Modell hingegen um eine verhältnismäßig preiswerte Variante lohnt sich eine Versicherung nicht unbedingt. Ein Neukauf wäre zwar auch hier ärgerlich, beansprucht die Geldbörse jedoch meist nicht so sehr.

Eine Handyversicherung lohnt sich demnach für all diejenigen, die ein preisintensives und entsprechend leistungsfähiges Handy oder Smartphone besitzen, das weitaus mehr kann als nur telefonieren und SMS versenden. Selbiges gilt für all jene, die sich ein solches anschaffen wollen. Wer das Gerät jedoch bereits über einen längeren Zeitraum benutzt, sollte seine Entscheidung allerdings eher von der entsprechenden Kalkulation abhängig machen, da diese immer auch das Alter des Mobiltelefons mit einbezieht.

In jedem Fall ist es immer wichtig den Leistungsumfang einer Versicherung zu prüfen, bevor es tatsächlich zum Vertragsabschluss kommt. Selbstverständlich ist dies auch immer abhängig von individuellen Bedürfnissen sowie von dem Monatsbeitrag, der von der Versicherung erhobenen wird.

Leistungen einer Handyversicherung

Schäden

Die Leistungen einer Handyversicherung beziehen sich i. d. R. auf die Übernahme der Reparaturkosten oder der Kosten im Falle einer Neuanschaffung durch Totalschaden. Jedoch gilt dies nur unter bestimmten Voraussetzungen. So muss es Zerbrochenes Handy-Displaysich beispielsweise um typische Schäden handeln. Dazu zählen zumeist Schäden durch:

  • Bodenstürze
  • Bedienungsfehler
  • Überspannung, Kurzschluss
  • Brand, Implosion und Blitzschlag
  • Vandalismus sowie durch
  • Flüssigkeitseinwirkung

Hierbei kann es von Versicherung zu Versicherung unterschiedlichen sein, welche Punkte als Bestandteil der Vertragsvereinbarungen gelten. Handyversicherungen greifen i. d. R. nicht bei: natürlicher Abnutzung, Alterung und Witterungseinflüssen sowie Schäden durch Viren und Softwaredefekte oder durch unsachgemäße Reparatur.

Diebstahl

Die Abdeckung bei Diebstahl (Einbruch, Raub/Plünderung, einfacher Diebstahl) fällt ebenfalls unter das Leistungsspektrum einiger Versicherungen, jedoch ist diese Absicherung i. d. R. lediglich optional, erfordert aber auch einen geringen Mehrbetrag.  In jedem Fall muss auf die Höhe der Selbstbeteiligung geachtet werden.

Gesprächskosten, die durch Diebstahl entstehen, werden (wenn überhaupt) von den meisten Versicherungen nur zum Teil übernommen.

Nützliche Hinweise

Es gibt Versicherungen, die den Ersatz bzw. die Erstattung der SIM-Karte anbieten. Damit die Daten, die sich auf der SIM-Karte befinden, gespeichert bleiben, ist jedoch vorher ein so genanntes Backup nötig, bei dem die Daten auf einem externen Speicher abgelegt werden, um sie so im Notfall wiederzubeleben.

Akkus und Zubehör (z. B. Headset, Speichermedien,…), die unabhängig vom Handy dazu gekauft wurden, werden nicht als Bestandteil des Handys angesehen und im Schadensfall demnach von der Handyversicherung auch nicht berücksichtigt.

Abschluss einer Handyversicherung

Breits vor dem Kauf eines Handys sollte man sich Gedanken darüber machen, ob man eine Handyversicherung in Erwägung zieht oder nicht. Denn am besten ist es natürlich die Versicherung direkt beim Kauf des Mobiltelefons Bei Handyversicherungen gibt es einiges zu beachten.abzuschließen. Die hat nicht zuletzt damit zu tun, dass bei der zugrundeliegenden Kalkulation i. d. R. auch das Alter des Geräts mit einbezogen wird. Der Neuwertigkeitswert kann demnach auch nur dann als gegeben angenommen werden, wenn der Zustand des Handys bzw. Smartphones tatsächlich neuwertig ist.

Der Wert eines Mobiltelefons wird unter Berücksichtigung des Kaufvertrages vorgenommen. Ausgehend davon findet auch die Festlegung der Versicherungssumme statt. Dabei ist es einerlei, ob es sich beim betreffenden Modell um ein Vertrags- oder um ein Prepaid-Handy handelt. Wichtig ist nur, wie bereits erwähnt, wie viel Zeit zwischen dem Kaufvertrag und dem Abschlussdatum der Handyversicherung liegt.

Einige Anbieter versichern nur Geräte, die nicht älter als drei Monate sind. Auch wird zumeist darauf geachtet, dass das zu versichernde Handy bzw. Smartphone vor dem Abschluss als schadenfrei gilt. Die Versicherung gilt dann i. d. R. auch nur für das Handy, das in den Versicherungsunterlagen aufgeführt ist. Wird das Handy in der Vertragslaufzeit gewechselt, gibt es jedoch auch Anbieter, die dies berücksichtigen, vorausgesetzt der Anbieter wird darüber in Kenntnis gesetzt bevor der Schadensfall eintritt.

Kosten und Mindestvertragslaufzeit

Kosten

Die Kosten variieren stark - Ein Vergleich lohnt

©Thinkstock: Hemera

Die Höhe des Monatsbeitrags für eine Handyversicherung variiert je Anbieter und Leistungspaket. Grundsätzlich kann man sich jedoch an einem Richtwert orientieren, der bei einem Kostenpunkt von 5,00 €/Monat ansetzt. Auf dem Markt befinden sich auch preiswertere Angebote.

Die Versicherung trägt i. d. R. immer nur die Kosten bis zu einer bestimmten Grenze. Wird diese überschritten, kann es sein, dass der Handy-Besitzer für die Mehrkosten aufkommen muss. Demnach sollte stets darauf geachtet werden, was die jeweilige Versicherung beinhaltet und wie hoch eine eventuelle Selbstbeteiligung ausfällt.

Mindestvertragslaufzeit

Die Mindestvertragslaufzeit einer Handyversicherung ist, genau wie die monatlichen Kosten, abhängig vom jeweiligen Anbieter. Meist beläuft sie sich jedoch auf 24 Monate. Auch hier gilt eine entsprechende Kündigungsfrist. (i. d. R. 3 Monate vor Vertragsende). Erfolgt keine Kündigung, verlängern sich die Verträge zumeist um weitere 12 Monate. Die maximale Vertragslaufzeit vieler Versicherungen beträgt jedoch 36 Monate.

Anbieter für Handyversicherungen

Die große Nachfrage nach Handyversicherungen führte in den letzten Jahren dazu, dass eine Reihe von Anbietern verschiedene Angebote auf den Markt gebracht haben. Hierbei unterscheiden sich die Handyversicherungen nicht nur im Preis, auch werden je nach Angebot verschiedene Leistungen bereitgestellt. Einige Anbieter verlangen unter Umständen auch eine so genannte Selbstbeteiligung im Schadensfall. Auch im Hinblick darauf sollte ein Angebot vor Abschluss immer genau geprüft werden.

AXA Handyversicherung

Die wohl bekannteste Handyversicherung wird von  Schutzbrief24 und assona bzw. der AXA angeboten. Die AXA gilt im internationalen Sektor als einer der größten Versicherungskonzerne und Vermögensverwalter, der eine Handyversicherung im Sinne einer Spezialversicherung aus dem Bereich der Elektronikversicherungen anbietet. Hierbei setzt AXA auf die Zusammenarbeit mit Schutzbrief24 und assona. Demnach übernimmt AXA zwar die Risiko Kalkulation und sorgt im Schadenfall für die zügige Abwicklung, jedoch wird die Versicherung ausschließlich über  Schutzbrief24 und assona vertrieben.

Die AXA Handyversicherung gehört mit günstigen Beiträgen, einem angemessenen Leistungsumfang sowie einer schnellen Auszahlung im Schadensfall zu den attraktivsten Angeboten. Auch simyo als Mobilfunk-Anbieter empfiehlt die AXA Handyversicherung.

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Schutzbrief24 und assona haben auch noch weitere Versicherungen im Angebot.

Ergo Direkt Gegenstandsversicherung

Wieder auf dem Markt ist die Handyversicherung der Ergo Direkt als Bestandteil der so genannten Gegenstandsversicherung. Hierbei handelt es sich genauer um eine Versicherung, die Schäden durch unvorhergesehene Ereignisse und den Diebstahl von Gegenständen, u. a. auch von Handys und Smartphones abdeckt.

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EWP MyPhone Schutz

EWP ist ein Versicherungsunternehmen, das sich auf Elektronikversicherungen spezialisiert hat. Der so genannte MyPhone Schutz deckt dabei typische Risiken ab und kommt für Kosten auf, die durch Reparatur oder Neuanschaffung anfallen. Der MyPhone Schutz wird auch über die Mobilfunk Anbieter klarmobil.de und mobilcom debitel angeboten und empfohlen.

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Weitere Versicherungen:

Vergleich von Handyversicherungen

Zum Vergleich aller Angebote, gibt es im Internet verschiedene Verbraucherportale, die alle Versicherungsangebote gegenüberstellen. Vor dem Abschluss einer Handyversicherung kann der Besuch einer solchen Seite auf jeden Fall sehr hilfreich sein.

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