Führerscheinentzug durch Handy am Steuer

Wer während des Fahrens telefoniert, geht es großes Risiko ein. Viele nehmen das ernst, mehr aber denken sich, mir passiert es nicht, dass ich erwischt werde. Doch dann wird es teuer. Was kann mir schon passieren, werden sich die meisten denken. Wer schon einmal erwischt wurde und das Risiko eingeht, wieder während des Fahrens beim Telefonieren erwischt zu werden, muss in Kauf nehmen, dass er seinen Führerschein abgeben darf und dazu ein enormes Bußgeld zahlen muss. Ist es das wert, den Führerschein abgeben zu müssen, nur weil man unkonzentriert fährt, um ein Gespräch am Handy anzunehmen, einen Anruf aus dem Büro entgegennehmen oder daheim anzurufen, dass man gleich kommt? Nein, denn es passiert viel zu viel. Die Gerichte sind überfordert mit Klagen, die Geschädigte einreichen, um Schmerzensgeld zu fordern oder auf Bestrafung hoffen, die eine gerechte Strafe für diese Verkehrssünder darstellen. Gibt’s zu wenig Verkehrskontrollen die dafür sorgen, das kontrolliert wird, ob mit Hand oder Freisprechanlage telefoniert wird. Bestimmt jeder Fahrer hat ein Handy im Auto, und sicher jeder Dritte telefoniert auch damit, ob wohl es verboten ist.

Daraus gelernt

Führerscheinentzug durch Handy am SteuerBetroffene lernen oft sehr schnell aus diesem Fehler und installieren sich eine Freisprechanlage im Auto. Das ist erlaubt, man kann telefonieren so lang und oft man möchte, selbst mit Headset und der Bedienung über das Lenkrad. Beide Hände bleiben am Steuer, doch die Konzentration beim Fahren stellt auch hier ein großes Risiko dar. Betroffene klagen, dass die ausgesprochenen Geldstrafen viel zu gering ausfallen und die Fahrverbote von zu kurzer Dauer sind. Verkehrssünder nehmen die Strafen nicht ernst genug. Unachtsamkeit am Steuer sollte teurer geahndet werden.

Risiko

Oft ist es so, dass nicht selbst der Fahrer, der telefoniert, von den Folgen betroffen ist, wenn ein Unfall passiert, sondern diejenigen die schuldlos darin verwickelt werden. Ist es das wert, dass man emails, Konferenzen oder Messages während des Autofahrens verschickt und für andere damit ein Risiko darstellt? Nein, denn das Arbeiten findet nicht im Auto statt sondern im Büro. Wird man bei Telefonieren am Steuer erwischt, droht eine Geldstrafe von 40 Euro in bar, ab Mitte des Jahres sind es 60 Euro. Zudem gibt’s einen Eintrag in Flensburg mit einem Punkt, was von beiden Strafen sicherlich die ärgerlichste ist.

Für immer

Verletzt ein Fahrer eine unschuldige Person oder ist in einen Unfall verwickelt der durch unkonzentriertes Fahren durch das Telefonieren verursacht wurde, bleibt nichts als ein schlechtes Gewissen und das für den Rest seines Lebens. Denn durch seine Unachtsamkeit wurden andere verletzt oder gar getötet. Nimmt jemand seine auferlegte Strafe nicht ernst, widersetzt sich ihr oder wird wiederholt erwischt, selbst wenn er nur die Überschreitung der Geschwindigkeit passiert, muss er damit rechnen, endgültig seinen Führerschein abzugeben. Hier haben die Oberlandesgerichte kein Erbarmen, ganz im Gegenteil, es wird immer stärker bestraft.

Fazit

Telefonieren mit dem Smartphone ohne Freisprechanlage im Auto wird heutzutage sehr streng geahndet und das zurecht. Zu viel passiert, zu viel Unschuldige sind betroffen. Es sollte ein striktes Handyverbot im Auto erlassen werden um das Risiko möglicher Gefahren zu mindern. Leute die es nicht ernst nehmen und als Kleinigkeit sehen, sich erneut mit dem Handy am Steuer vergnügen, werden zukünftig tiefer in den Geldbeutel greifen und mit Führerscheinentzug rechnen müssen.

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