Das Palm Pre – Exlusiv von O2

In der heutigen Präsentation dreht sich alles um das Palm Pre.

Das Gerät selber ist relativ klein, dafür aber etwas dicker. Es ist knapp 10 cm lang, 6 cm breit und knapp 17 mm dick. Somit ist das Palm Pre zwar deutlich dicker als ein iPhone oder ein anderes Touchscreenhandy, dafür verfügt es aber über eine vollwertige QWERTZ-Tastatur die sich als Slider-Funktion unter dem Display befindet.
Die Tastatur ist kleiner als bei einem Blackberry und lässt sich nach einer kurzen Zeit der Eingewöhnung doch recht gut bedienen. Die Tasten selbst sind aus weichem Kunststoff gefertigt und das Feedback der Tasten lässt trotzdem an der ein oder anderen Stelle zu wünschen übrig.

Die Rückseite wird von einem hochglänzenden Akkudeckel dominiert. Diese ist sehr empfindlich für Kratzer und Fettfinger. Die verbaute Kamera löst mit knapp drei Megapixel aus und verfügt im Gegensatz zum Apple iPhone über eine Mini-LED zum Beleuchten von Objekten und das bis zu einer Reichweite von 1,5 Metern. Die Qualität lässt sich locker mit dem iPhone vergleichen, die Farben kommen sehr kräftig rüber.
Ebenfalls auf der Rückseite ist noch ein relativ großer Lautsprecher von Palm angebracht worden, dennoch lässt die Lautstärke keine Beschallung von größeren Räumen zu, auch der das Übersteuern des Lautsprechers ist dann nicht mehr wirklich zu überhören. Die Oberseite zeigt eine 3,5 mm Headsetbuchse, sie können hier also ihre handelsüblichen Kopfhörer anschließen. Daneben sieht man noch einen kleinen Schalter, mit denen sie das Gerät stummschalten können und den Ein/Aus Schalter.
Der Palm wird, neben der Tastatur, nur über den 3,1 großen Touchscreen gesteuert, mit einer Auflösung von 320 x 480 Pixel. Auf der rechten Außenseite sehen sie noch einen unter einer Schutzkappe verdeckten Micro-USB-Anschluss, über den der Palm Pre auch geladen wird.
Der Akku hält leider, genau wie beim Apple iPhone, maximal zwei Tage bei einer normalen Nutzung.

Kommen wir allerdings nun zum WebOS und seiner Bedienung. Der Startbildschirm des Menüs zeigt mir 12 verschiedene Funktionen und Programme gleichzeitig an. Schön ist hier, um einmal ein Vorteil gegenüber dem iPhone zu nennen, dass es Multitasking fähig ist. Eine aufgerufene Funktion kann in den Hintergrund geschoben werden, sobald ich diese wieder aus dem Hintergrund holen möchte mache ich ein paar Bewegungen mit dem Finger und schon stehen beide Anwendungen nebeneinander auf dem Bildschirm. Wenn mir eine Anwendung dann nicht mehr gefällt schubse ich sie mit einer Bewegung nach oben und sie ist weg bzw. auch gleich geschlossen und belastet somit auch nicht mehr den Arbeitsspeicher.

Kommen wir nun zum Browser. Er hat ähnliche Qualitäten wie der des iPhone. Das Rändern ist ziemlich schnell und das Gerät reagiert auch auf die berühmten Multi-Touch Gesten. Auch im Quermodus kann man diesen Browser sehr gut benutzen. Nachteil beim Palm Pre ist, dass der Quermodus nicht in allen Anwendungen funktioniert. Der gesamte Inhalt wird sehr scharf dargestellt, was auch seinen großen Vorteil darin findet, dass bei dem etwas kleineren Display natürlich ein schärferes Bild als Konsequenz entsteht. Aktuell unterstützt der Browser allerdings noch kein Flash, dies soll aber mit einem Update in den nächsten Wochen nachgeholt werden. Auf den Hintergrund selbst kann man nicht wirklich einwirken, das heißt es gibt keinerlei Widgets oder ähnliches, welche man einfach nach seiner Laune auf dem Bildschirm hinterlegen könnte.

Der Startbildschirm an sich ist in drei Teile unterteilt auf denen alle Programme und Funktionen hinterlegt sind. Per wischen mit dem Finger kann man zwischen den einzelnen Startbildschirmen wählen.

Der Musikplayer ist eine erweiterte Version vom normalen Musikplayer. In ihm kann man nach Alben, Songs, Genres die jeweilige Wiedergabeliste ordnen lassen. Man kann leider nicht in einem Song an eine bestimmte Stelle spulen, sondern kann nur den nächsten und letzten Track mit den Tasten des Players anwählen. Ebenso merkt er sich nicht die zuletzt abgespielte Stelle in einem Song, so dass er diesen beim Neustart des Players immer wieder von vorn beginnt.
Ein Videoplayer ist natürlich auch hier mit an Bord. Videos werden im MP4-Format mit einer maximalen Auflösung von 320 x 480 Pixeln wiedergegeben. Sound- und Videoqualität reicht vollkommen aus, der Player wird im Vollmodus abgespielt und ist zudem ruckel frei.

Als Navigationsprogramm in eingeschränkter Form ist Google Maps auf dem Palm Pre installiert worden. In unbekannten Städten taugt dies zwar noch was, aber sobald man sich in ländlichere Gegenden begibt wird die Ortung einfach ungenau.

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